Donald Trump verkauft sich jetzt als muskulösen Comic-Superhelden

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NFT-SammelkartenDonald Trump verkauft sich jetzt als muskulöser Comic-Superheld

Der frühere US-Präsident Donald Trump verkauft jetzt digitale Sammelkarten mit Bildern von sich selbst – für schlappe 99 Dollar das Stück.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verkauft neu verschiedene Sammelkarten von sich. 

Twitter/bungdan

Darum gehts

  • Der ehemalige US-Präsident Donald Trump lanciert seine eigenen Sammelkarten. 

  • Die Bilder zeigen ihn als Comic-Superhelden, auf einem weissen Pferd oder im Astronautenanzug.

  • Wer den stolzen Verkaufspreis von 90 Franken hinblättert, hat unter anderem die Chance, ein gemeinsames Nachtessen mit dem 76-Jährigen zu gewinnen. 

«Diese Karten mit limitierter Auflage zeigen unglaubliche Kunst von meinem Leben und meiner Karriere», schrieb der 76-jährige republikanische Ex-Präsident am Donnerstag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Die Karten könnten gesammelt werden «wie Baseball-Karten, aber hoffentlich viel spannender.»

Trump findet sich selbst «besser als Lincoln und Washington»

Das zugehörige Werbevideo begann Donald Trump, der 2024 erneut für das Weisse Haus kandidieren will, mit einer Lobeshymne: «Hallo zusammen, hier spricht Donald Trump. Hoffentlich Ihr liebster Präsident aller Zeiten – besser als Lincoln, besser als Washington.» Die Sammelkarten zeigten «unglaubliche Kunstwerke», die sein Leben und Karriere widerspiegelten, sagte er weiter. Die Bilder zeigen ihn in einem Boxring als muskulösen Comic-Superhelden mit einem «T» auf der Brust, vor der Freiheitsstatue mit Fackel in der Hand, auf einem weissen Pferd mit US-Flagge oder in einem Astronautenanzug. «Vergesst nicht: Weihnachten naht, und das ist ein grossartiges Weihnachtsgeschenk», sagt der Immobilienunternehmer. 

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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verkauft neu Sammelkarten von sich selbst.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verkauft neu Sammelkarten von sich selbst.

IMAGO/TheNews2
Der Kaufpreis beträgt umgerechnet rund 90 Franken. Käuferinnen und Käufer nehmen automatisch an einer Verlosung teil, bei welcher sie unter anderem ein Abendessen mit dem Ex-Präsidenten oder eine Golfpartie auf einem seiner Plätze gewinnen können.

Der Kaufpreis beträgt umgerechnet rund 90 Franken. Käuferinnen und Käufer nehmen automatisch an einer Verlosung teil, bei welcher sie unter anderem ein Abendessen mit dem Ex-Präsidenten oder eine Golfpartie auf einem seiner Plätze gewinnen können.

IMAGO/ZUMA Wire
Will 2024 erneut US-Präsident werden: Donald Trump. 

Will 2024 erneut US-Präsident werden: Donald Trump. 

IMAGO/ZUMA Wire

Käufer der Karten, die umgerechnet 90 Schweizer Franken kosten, nehmen nach Trumps Angaben auch an Verlosungen teil, bei welchen es «tolle Preise» zu gewinnen gäbe. Sie können dabei ein Abendessen mit dem Ex-Präsidenten, ein Gespräch über Zoom, eine Golfpartie auf einem seiner Plätze oder signierte Erinnerungsstücke gewinnen. Käufer sollten bei den Karten schnell zuschlagen – «bevor sie weg sind», empfiehlt Trump.

«Amerika braucht einen Superhelden»

Der Rechtspopulist hatte am Mittwoch auf Truth Social für den folgenden Tag eine «wichtige Ankündigung» in Aussicht gestellt, zusammen mit dem rätselhaften Satz «Amerika braucht einen Superhelden». Offenbar waren mit der Ankündigung die Sammelkarten gemeint.

Trump hatte im November eine erneute Präsidentschaftskandidatur verkündet. Allerdings entfaltet seine Bewerbung derzeit kaum Dynamik. Viele Republikaner machen den Ex-Präsidenten für das schlechte Abschneiden der Partei bei den Kongress-Zwischenwahlen vom 8. November verantwortlich und würden das Kapitel Trump gerne ein für allemal schliessen. 

In einer neuen Umfrage liegt Trump deutlich hinter seinem parteiinternen Rivalen Ron DeSantis, der bei den Midterms triumphal zum Gouverneur des Bundesstaates Florida wiedergewählt worden war. Gegen Trump laufen zudem Ermittlungen der US-Justiz wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 und wegen Geheimdokumenten, die er nach dem Ende seiner Amtszeit aus dem Weissen Haus in sein Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida mitgenommen hatte.

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(AFP/DPA/jar)

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