Weisses Haus: Donald Trump will «kämpfen wie der Teufel»
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Weisses HausDonald Trump will «kämpfen wie der Teufel»

Donald Trump hat zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit immer noch nicht aufgegeben. Der US-Präsident will die Wahl vom 3. November, in der Joe Biden als Sieger hervorging, weiterhin anfechten.

Donald Trump will kämpfen wie der Teufel.

Der abgewählte US-Präsident Donald Trump will weiter «wie der Teufel» um sein Amt kämpfen. «Sie werden das Weisse Haus nicht erobern», sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Wahlkampfrede in Georgia über die Stimmen der Wahlleute, die seinem Rivalen Joe Biden den Sieg beschert hatten. Trump erkennt diesen Sieg gut zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit weiterhin nicht an. Die Republikaner im Kongress rief er auf, bei der formalen Bestätigung der Wahlleutestimmen am Mittwoch Einspruch zu erheben.

Trump war eigentlich in Georgia, um den republikanischen Kandidaten bei zwei entscheidenden Stichwahlen für den US-Senat den Rücken zu stärken. Einen grossen Teil seiner Rede verbrachte er aber damit, sich über angeblichen Betrug bei der Wahl auszulassen, für den es keinerlei Beweise gibt.

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Donald Trump kämpft weiter.

Donald Trump kämpft weiter.

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In einer Rede in Georgia sagte er, er werde kämpfen «wie der Teufel».

In einer Rede in Georgia sagte er, er werde kämpfen «wie der Teufel».

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Er rief die Republikaner auf, bei der Bestätigung der Wahlleutestimmen Einspruch zu erheben.

Er rief die Republikaner auf, bei der Bestätigung der Wahlleutestimmen Einspruch zu erheben.

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Von seinen Anhängern wurden solche Aussagen am Montagabend mit Jubel quittiert, doch die geplanten Einsprüche von Dutzenden Trump-treuen Abgeordneten und zwölf Senatoren gegen das Wahlergebnis spalten die Republikanische Partei. Zahlreiche wichtige Parteimitglieder verurteilten das als Versuch, das legitime Ergebnis einer Wahl zu kippen. Die Einsprüche werden nichts daran ändern, dass Biden am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt wird, dürften aber die Bestätigung des Wahlergebnisses hinauszögern.

(AFP)

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