2. Impeachment : Donald Trumps Anwälte werfen Demokraten «politisches Theater» vor
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2. Impeachment Donald Trumps Anwälte werfen Demokraten «politisches Theater» vor

Die Anwälte von Donald Trump haben das bevorstehende Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren US-Präsidenten im Senat erneut als verfassungswidrig bezeichnet.

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Am Dienstag  beginnen im Senat die Verhandlungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump.

Am Dienstag beginnen im Senat die Verhandlungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump.

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Die Beratungen dürften einige Tage in Anspruch nehmen.

Die Beratungen dürften einige Tage in Anspruch nehmen.

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Trump  wird wegen der Erstürmung des Capitols durch seine Anhänger am 6. Januar «Anstiftung zum Aufruhr» vorgeworfen.

Trump wird wegen der Erstürmung des Capitols durch seine Anhänger am 6. Januar «Anstiftung zum Aufruhr» vorgeworfen.

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In einer am Montag von US-Medien veröffentlichten Stellungnahme forderten die Verteidiger die sofortige Abweisung der Klage gegen den Republikaner, die das von den Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus beschlossen hatte. Die Anwälte argumentieren in dem 75-seitigen Schriftstück unter anderem, dass das Verfahren nicht rechtmässig sei, weil Trump gar nicht mehr im Amt ist. Sie werfen den Demokraten vor, «politisches Theater» zu veranstalten.

Das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Trump geht an diesem Dienstag mit Beginn der Verhandlung im Senat in die heisse Phase. Die Beratungen dürften einige Tage in Anspruch nehmen. Die genauen Regeln zum Ablauf des Verfahrens und ein Zeitplan sollen zum Auftakt veröffentlicht werden. Dem 74-jährigen Ex-Präsidenten wird wegen der Erstürmung des Capitols durch seine Anhänger am 6. Januar «Anstiftung zum Aufruhr» vorgeworfen.

Zweidrittelmehrheit unwahrscheinlich

Die Demokraten fordern in ihrer Anklageschrift neben einer Verurteilung auch eine Ämtersperre auf Bundesebene für Trump. Das könnte eine etwaige Kandidatur Trumps bei der Präsidentenwahl 2024 durchkreuzen. Die für eine Verurteilung notwendige Zweidrittelmehrheit zeichnet sich aber nicht ab: Dafür müssten 17 Republikaner mit den 50 Demokraten stimmen. Eine Abstimmung zu einer Frage zur Zulässigkeit des Verfahrens hatte vorab erkennen lassen, dass wohl nur eine Handvoll Republikaner erwägt, für eine Verurteilung zu stimmen.

Die Demokraten argumentieren, dass das Verfahren gegen den Ex-Präsidenten rechtmässig ist, weil es Verfehlungen aus seiner Amtszeit betrifft. Sie verweisen ausserdem darauf, dass das Repräsentantenhaus die Eröffnung des Verfahrens bereits am 13. Januar beschlossen hatte – also vor Trumps Ausscheiden aus dem Amt.

(DPA)

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