Aktualisiert 13.01.2014 14:55

BaseballDoping-Lieferant belastet Superstar Rodriguez schwer

Der Leiter einer Anti-Aging-Klinik in Florida behauptet, dass der für mindestens 162 Spiele gesperrte Alex Rodriguez «seit langem» Doping missbrauche.

Darüber hinaus habe er ihm persönlich Spritzen verabreicht. Tony Bosch, ehemaliger Leiter der inzwischen geschlossenen Klinik Biogenesis, war nach Aufdeckung des grössten Dopingskandals im Baseball-Sport zum Kronzeugen der Behörden geworden. In der renommierten News-Sendung «60 minutes» auf CBS gab er einen Einblick in die Dopingpraktiken des bestbezahlten Baseballspielers Alex Rodriguez, der vergangene Woche für die gesamte nächste Saison (mindestens 162 Spiele) gesperrt wurde. Er erklärte, dass er Rodriguez während mehrerer Jahre leistungssteigernde Substanzen inklusive Steroide, Wachstumshormone und Insuline beschafft und einige davon persönlich injiziert habe.

Bosch sagte, er sei ein Dopingexperte und «sehr gut» in dem, was er machte. «Mit meinen Fähigkeiten und meinem Wissen über die Dopingtests und ihre Lücken, war es ehrlich gesagt ein Kinderspiel.» Er habe nur gestanden, weil er erwischt worden sei. Rodriguez habe 12'000 Dollar im Monat bezahlt für seine Dienste.

Boschs Aussagen führen zu Sperren

Aufgrund von Boschs Aussagen wurden mehrere Profispieler gesperrt, der 38-jährige Rodriguez war der einzige, der dagegen rekurrierte. Er würde bis zum Ende seines Vertrages bei den New York Yankees 2017 noch 86 Millionen Dollar verdienen. Während seiner Sperre in diesem Jahr gehen ihm davon 25 Millionen verloren. Er äusserte sich bisher nicht zu Boschs Aussagen. (si)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.