Aktualisiert

DopingDoping-Vorwürfe gegen Mario Cipollini

Einer der ganz grossen italienischen Radsport-Helden droht in den Sog der «Operation Puerto» zu geraten.

Der frühere Sprintstar Mario Cipollini soll im Jahr 2002 vom umstrittenen spanischen Arzt Eufemiano Fuentes EPO, Transfusionen und Hormone verschrieben bekommen haben. Das berichtete die «Gazzetta dello Sport» am Samstag.

Das Blatt veröffentlichte eine angeblich von Fuentes verfasste Tabelle, in der die Bluttransfusionen, sowie die Spritzen mit Insulin, EPO und Wachstumshormonen angegeben sind, die Cipollini bekam. Fuentes führte den Strassen-Weltmeister von 2002 demnach mit dem Codename «Maria», oder «CP».

Die Gazetta veröffentlichte auch Dokumente, aus denen Überweisungen von Cipollini an Fuentes hervorgehen sollen. Der 45-Jährige, der 2008 seine Karriere beendet hatte, äusserte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. «Super Mario» hatte in seiner Laufbahn 189 Siege gefeiert, darunter 42 Etappen beim Giro d'Italia und zwölf bei der Tour de France. (si)

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