Aktualisiert 11.08.2009 17:48

Jamaikaner doch nicht an die WM?Dopingjäger «verklagen» eigene Kommission

Der Fall der dopingverdächtigten jamaikanischen Leichtathleten ist noch nicht ad acta gelegt. Die Anti-Doping- Agentur Jamaikas (JADOC) hat gegen den Entscheid seiner eigenen Disziplinarkommission einen Rekurs eingelegt.

Wie der «Jamaica Observer» auf seiner Online-Seite berichtete, will JADOC erreichen, dass Yohan Blake, Marvin Anderson, Lansford Spence und Allodin Fothergill gesperrt bleiben. Damit könnte das Quartett bei den Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in Berlin nicht starten.

Die vier Athleten waren von der Disziplinarkommission ebenso freigesprochen worden wie zuvor die Staffel-WM-Zweite Sheri-Ann Brooks. Auch den Freispruch von Brooks, die nach einem Formfehler bei der B-Probe keine Strafe zu befürchten hatte, will JADOC nicht akzeptieren. Die fünf Athleten waren bei den nationalen Meisterschaften Ende Juni auf das Stimulanzmittel Methylxanthin positiv getestet worden. Bisher ist noch nicht einmal der Weltverband IAAF über den Fall der Jamaikaner informiert worden.

(si)

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