Dopingsünder Basso zwei Jahre gesperrt
Aktualisiert

Dopingsünder Basso zwei Jahre gesperrt

Der Italiener Ivan Basso ist von seinem Verband wegen seiner Verwicklung in die Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes zwei Jahre gesperrt worden.

Bassos Name war früh in der «Operacion Puerto» aufgetaucht, doch erst im vergangenen Mai gab er seine Verwicklung zu. Er habe sich jedoch nie gedopt, sondern es lediglich im Hinblick auf die Tour de France geplant gehabt, erklärte Basso im letzten Mai vor dem Richter. Dennoch bestrafte ihn der italienische Verband nun mit der maximalen Sperre. «Ich akzeptiere das Urteil», sagte Basso. «Ich werde weiterhin trainieren und plane im Jahr 2009 zurückzukehren.»

Alle seine Siege habe er jedoch ohne Doping erreicht, betonte Basso bei seiner Anhörung im Mai. Da ihm der Tour-Start im Vorjahr wegen Doping-Verdachts verweigert wurde, hätte er sich nur des Doping-Versuchs schuldig gemacht, argumentierte der Sieger des Giro d'Italia 2006.

Sein Anwalt Massimo Martelli hatte bei der Anhörung gefordert, Basso nicht länger als die vom Italienischen Olympischen Komitee CONI geforderten 21 Monate vom Rennsport auszuschliessen. Die Maximalsperre sollte bei Basso nicht greifen, «da er der erste Weltklasse-Fahrer in der Geschichte ist, der ein solch Eingeständnis gemacht hat», hatte Martelli gesagt. (si)

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