Kybella: Doppelkinn lässt sich einfach wegspritzen

Publiziert

KybellaDoppelkinn lässt sich einfach wegspritzen

Ein Doppelkinn ist nie schön. Doch das ist kein Grund mehr, den Kopf in den Sand zu stecken: In den USA gibt es jetzt ein Medikament dagegen.

von
fee
1 / 3
Auf den Bildern, die der Hersteller zur Verfügung stellt, ist der Vorher-nachher-Effekt gut erkennbar.

Auf den Bildern, die der Hersteller zur Verfügung stellt, ist der Vorher-nachher-Effekt gut erkennbar.

Kythera Biophamaceuticals
Um ihn zu erzielen, muss man den Wirkstoff laut den Verantwortlichen lediglich in die betroffene Stelle spritzen. Die zuvor aufgemalten Punkte zeigen, ...

Um ihn zu erzielen, muss man den Wirkstoff laut den Verantwortlichen lediglich in die betroffene Stelle spritzen. Die zuvor aufgemalten Punkte zeigen, ...

Screenshot
... wo die Nadel gesetzt werden muss, um das beste Resultat zu erzielen.

... wo die Nadel gesetzt werden muss, um das beste Resultat zu erzielen.

Keystone/AP

Training, Yoga, medizinischer Eingriff: Das sind die Optionen, die einem bisher bei einem Doppelkinn zur Verfügung standen. Doch nun lässt eine Entscheidung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA Betroffene aufhorchen: Sie hat das Medikament Kybella zugelassen, mit dessen Hilfe das Zuviel an Haut unter dem Kinn einfach weggespritzt werden kann.

Laut dem Hersteller Kythera Biophamaceuticals enthält es eine Art von Desoxycholsäure (DCA), die auch natürlich im menschlichen Körper vorkommt und dort beim Abbau von Nahrungsfetten hilft.

Trotz Nebenwirkungen empfehlenswert

Ähnliches soll der Wirkstoff künftig auch unter dem Kinn machen, wie Kythera-Mitarbeiter Derek Jones bei der Vorstellung des Präparats erklärte: «Es zerstört die Membran der Fettzellen und bringt diese zum Platzen.» Schon eine Sitzung würde das Doppelkinn dauerhaft verschwinden lassen. Auch würde das Medikament nach dem Verschwinden des Fetts die Straffheit der Haut nicht beeinträchtigen.

Ganz ohne Nebenwirkungen kommt jedoch auch Kybella nicht aus, geben die Verantwortlichen an. So könnten Blutergüsse, Schwellungen sowie vorübergehende Taubheit die Folge sein. Doch all diese Beschwerden würden innerhalb des ersten Monats abklingen. Damit sei das Präparat eine gut verträgliche Alternative.

Deine Meinung