Basel: Doppelter Notfall: Gutes erstes Jahr
Aktualisiert

BaselDoppelter Notfall: Gutes erstes Jahr

Die neue Strategie des Universitätsspitals, bei Notfällen zweigleisig zu fahren, hat sich bewährt. Seit einem Jahr kümmert sich abends und am Wochenende ein Hausarzt der Medizinischen Gesellschaft Basel in einer Notfallpraxis um die Patienten mit minder gravierenden Problemen.

von
hys

«Rund 6000 Patienten nutzten seither unser Hausarzt-Angebot», so Andreas Bitterlin vom Unispital. Die Notfallstation konnte sich durch den Wegfall dieser Behandlungen intensiver auf die rund 40 000 schwerwiegend verletzten und erkrankten Patienten kümmern. Auch für leicht Verletzte wurden dadurch die Wartezeiten kürzer – früher hatte man auf dem Notfall immer warten müssen, bis die ernsten Fälle versorgt waren. Mit rund 6000 Patienten sei die Kapazität aber noch nicht ausgeschöpft, so Bitterlin. Sollte der Trend anhalten, sei auch ein Ausbau des Angebots eine Option.

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