Dora Andres: «Nur investiert - keine Nebenbeschäftigung»

Aktualisiert

Dora Andres: «Nur investiert - keine Nebenbeschäftigung»

Regierungsrätin Dora Andres bestreitet, bereits vor ihrem auf Ende Mai geplanten Rücktritt einer Nebenbeschäftigung nachzugehen.

Sie habe bisher lediglich 7000 Franken in eine private Firma investiert, der sie als stille Teilhaberin angehöre.

«Es gibt keine Nebenbeschäftigung», sagte Regierungsrätin Dora Andres am Freitag zu einem Bericht in der «Berner Zeitung».

Der Fall sei nicht vergleichbar mit ihrem Partei- und Regierungskollegen Mario Annoni (FDP), dem neuen Präsidenten von Pro Helvetia ab Anfang 2006. Zu diesem wird im November voraussichtlich das Kantonsparlament auf Grund einer Beschwerde wegen Doppelbeschäftigung Stellung nehmen wird.

In ihrem Fall lägen die Fakten seit Bekanntgabe des Rücktritts auf Ende der Legislatur im Frühjahr 2006 auf dem Tisch. Sie werde bis zu ihrem Austritt aus der Regierung «keine Minute» Arbeit in der Firma leisten und daraus keinerlei Einkünfte haben.

Andres will nach Abschluss der Regierungszeit zunächst einen Auslandaufenthalt antreten und erst im Mai 2007 als Betriebsökonomin in die Firma eintreten, wie sie bekräftigte. Dieses Dienstleistungsunternehmen hat sie mit ihrer Schwester und deren Mann Ende März gegründet.

Mitgliedern der Kantonsregierung ist es gemäss Gesetz untersagt, ein anderes Amt innezuhaben oder einen andern Beruf respektive ein anderes Gewerbe auszuüben.

(sda)

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