Ebersecken LU: Dorf kämpft gegen Funkloch
Aktualisiert

Ebersecken LUDorf kämpft gegen Funkloch

Wer in Ebersecken telefoniert, tut das ausschliesslich über das Festnetz.

von
mer

Grund: Die Luzerner Gemeinde liegt in einem Funkloch. Nun wollen dies Gewerbetreibende ändern und sammeln Unterschriften für eine Mobilfunk-Antenne. «Die Mehrheit der Bevölkerung ist für die Antenne», sagt René Bircher von der Marmobisa AG, der grössten Arbeitgeberin der Gemeinde. Er findet die jetzige Situation problematisch: «Nicht einmal Notrufe kann man von hier versenden.» Mobilfunk sei heute Standard und gehöre auch nach Ebersecken.

Allerdings ist das Luzerner Hinterland für die Handy-Anbieter offenbar zu wenig profitabel. «In den aktuellen Ausbauprojekten ist Ebersecken deshalb nicht vorgesehen», so Swisscom-Pressesprecherin Myriam Ziesack gegenüber der «NZZ am Sonntag». Auch Orange plant derzeit keine Antenne im 400-Seelen-Dorf. (mer/20 Minuten)

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