Peru: Dorf verbrennt «Hexe» bei lebendigem Leib
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PeruDorf verbrennt «Hexe» bei lebendigem Leib

In einem Indianerdorf in Peru haben die Bewohner eine 73-jährige Frau der Hexerei beschuldigt. Nach einem kurzen Prozess übergossen sie sie mit Benzin und zündeten sie an.

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In der Indio-Gemeinde Shiringamazu Alto in Peru haben Dorfbewohner eine 73 Jahre alte Frau unter dem Vorwurf der Hexerei lebendig verbrannt.

In der Indio-Gemeinde Shiringamazu Alto in Peru haben Dorfbewohner eine 73 Jahre alte Frau unter dem Vorwurf der Hexerei lebendig verbrannt.

Screenshot Youtube
Der Vorfall habe sich bereits am 20. September 2016 ereignet. Die Behörden hätten aber erst jetzt davon erfahren, da die Indio-Gemeinde sich in einer sehr abgelegen Gegend befindet.

Der Vorfall habe sich bereits am 20. September 2016 ereignet. Die Behörden hätten aber erst jetzt davon erfahren, da die Indio-Gemeinde sich in einer sehr abgelegen Gegend befindet.

Screenshot Youtube
Im Handy-Video eines Zeugen soll zu sehen sein, wie die Frau an einen Pfahl auf einem Scheiterhaufen gefesselt und mit Benzin übergossen wird. Auf Grund der schlechten Qualität des Videos ist die Staatsanwaltschaft noch mit der Auswertung beschäftigt.

Im Handy-Video eines Zeugen soll zu sehen sein, wie die Frau an einen Pfahl auf einem Scheiterhaufen gefesselt und mit Benzin übergossen wird. Auf Grund der schlechten Qualität des Videos ist die Staatsanwaltschaft noch mit der Auswertung beschäftigt.

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Rund 40 Bewohner eines Dorfes in Peru haben eine 73 Jahre alte Frau lebendig verbrannt – unter dem Vorwurf der Hexerei. Die Mitglieder der schwer zugänglichen Indio-Gemeinde Shiringamazu Alto hätten beschlossen, Rosa Villar Jarionca hinzurichten, weil sie bei Mitmenschen durch Zauberei starke Koliken hervorgerufen habe, berichtet die Zeitung «El Nuevo Día».

Im Handy-Video eines Zeugen, das die Staatsanwaltschaft von Puerto Bermúdez in der Provinz Oxapampa untersucht, soll zu sehen sein, wie die Frau an einen Pfahl auf einem Scheiterhaufen gefesselt und mit Benzin übergossen wird. Ein Mann wirft mehrere angezündete Streichhölzer ins Holz, dann wird der Körper der Frau von einer riesigen Flamme erfasst.

Feuer brannte drei Tage lang

Der Vorfall habe sich bereits Anfang vergangener Woche ereignet, bestätigt Staatsanwalt Hugo Mauricio. Die Behörden hätten aber erst jetzt davon erfahren, da es in der Indio-Gemeinde keine Telefonleitung gebe und sie nur über eine zehn Stunden lange Wanderung auf unwegsamen Routen durch das Amazonas-Gebiet erreichbar sei, wie «El Nuevo Dia» schreibt.

«Wir haben einige verkohlte Knochenteile gefunden», sagt Staatsanwalt Mauricio weiter. Um jedoch so viele Spuren wie möglich zu zerstören, liessen die Dorfbewohner das Feuer drei Tage lange brennen.

Laut ersten Ermittlungen haben die meisten Menschen in einer Dorfversammlung für die Verbrennung der «Hexe» gestimmt. Den Entscheid trugen sie sogar ins Dorfbuch ein.

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