Stadtzürcher Wahlen 2018: Doris Fiala sagt «ja, ich bin bereit» für den Stadtrat

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Stadtzürcher Wahlen 2018Doris Fiala sagt «ja, ich bin bereit» für den Stadtrat

Sie ist Nationalrätin, Präsidentin der FDP Frauen – und vielleicht bald Zürcher Stadträtin? Doris Fiala will in die Regierung.

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Nun ist es definitiv: Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala will 2018 den Sitz von Andres Türler im Zürcher Stadtrat verteidigen. Hier ein Foto von der Wahl Fialas zur neuen Präsidentin der FDP Frauen Schweiz am  1. April 2017.

Nun ist es definitiv: Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala will 2018 den Sitz von Andres Türler im Zürcher Stadtrat verteidigen. Hier ein Foto von der Wahl Fialas zur neuen Präsidentin der FDP Frauen Schweiz am 1. April 2017.

Keystone/Walter Bieri
Fiala - hier mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann - wurde 2007 in den Nationalrat gewählt.

Fiala - hier mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann - wurde 2007 in den Nationalrat gewählt.

Keystone/Peter Klaunzer
Zuvor war sie während sieben Jahren Mitglied des Zürcher Stadtparlaments und überdies von 2004 bis 2008 Präsidentin der Kantonalzürcher FDP. Hier demonstrierte Fiala im Jahr 2004 zusammen unter anderem mit dem damaligen FCZ-Präsidenten Sven Hotz für ein EM-Stadion in Zürich.

Zuvor war sie während sieben Jahren Mitglied des Zürcher Stadtparlaments und überdies von 2004 bis 2008 Präsidentin der Kantonalzürcher FDP. Hier demonstrierte Fiala im Jahr 2004 zusammen unter anderem mit dem damaligen FCZ-Präsidenten Sven Hotz für ein EM-Stadion in Zürich.

Keystone/Steffen Schmidt

FDP-Nationalrätin Doris Fiala hatte sich zwar bereits als mögliche Stadtratskandidatin ins Spiel gebracht, allerdings ohne ein klares Bekenntnis. Dieses folgte nun am Samstag im «Tages-Anzeiger» mit den Worten «ja, ich bin bereit, ich stehe meiner Partei vorbehaltlos zur Verfügung.»

Sie habe sich bewusst erst jetzt klar positioniert, weil sie sich zuerst mit ihrer Familie und den engsten Verbündeten habe beraten wollen. Frauenbonus? Promibonus? Das alles lässt Fiala nicht gelten. Entscheidend sei der «Leistungsausweis», das «grosse persönliche Engagement» und «Glaubwürdigkeit».

Zwei oder drei FDPler auf dem Ticket?

Bereits 2001 hatte Fiala mit dem Exekutivamt geliebäugelt. Doch Andres Türler machte parteiintern das Rennen und wurde dann auch gewählt. Seinen Sitz will Fiala nun verteidigen. Noch ist allerdings unklar, mit wem die FDP antreten wird. Neben Fiala will auch der langjährige Gemeinderat und frühere Stadtparteipräsident Michael Baumer Stadtrat werden.

Möglich ist, dass die Freisinnigen nur einen der beiden nominieren – oder aber beide. Gesetzt ist selbstverständlich Filippo Leutenegger, der sich der Wiederwahl stellt.

Offen und Gegenstand heisser Diskussionen ist auch die Zusammensetzung des geplanten Fünfer-Tickets der Bürgerlichen. «Je zwei Kandidaturen aus der FDP und der SVP sowie eine CVP-Vertretung ist für mich die ideale Lösung, die die Parteistärken widerspiegelt und sich glaubwürdig verkaufen lässt», sagte etwa CVP-Präsident Markus Hungerbühler in dem Bericht.

Aktuell stellt die FDP zwei Stadträte, die CVP einen und die SVP gar keinen. Gespannt sein darf man, wie letztere sich verhalten wird: Kommt die SVP mit zwei Kandidaten – oder nur mit einem?

Stadtparteipräsident Mauro Tuena lässt sich jedenfalls nicht in die Karten blicken, man sei in der «Entscheidungsphase».

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