Aktualisiert

Universität BernDozent geht nach Bericht über Nebenbeschäftigung

Wegen «beeinträchtigten Vertrauensverhältnisses» verlässt ein Dozent der Universität Bern die Berner Hochschule «in gegenseitigem Einvernehmen». Er geht nach einem Zeitungsbericht zu Nebenbeschäftigungen.

Der Dozent habe die Bewilligungs- und Deklarationspflichten für solche Nebenbeschäftigungen verletzt, teilte die Universität Bern am Donnerstag mit. Das hätten die internen Untersuchungen nach Publikation des Zeitungsberichts ergeben. Das Arbeitsverhältnis wird per Ende November aufgelöst.

Die Universität schreibt weiter, der Dozent erhalte weder eine Abgangsentschädigung noch würden ihm Ferienguthaben ausbezahlt.

Laut dem Zeitungsbericht soll der Dozent mit zwei anderen Professoren ein Unternehmen gegründet haben, das Foschungsaufträge entgegennahm. Laut der Mitteilung der Uni Bern hat das Unternehmen die für die Benützung universitärer Einrichtungen vertraglich abgemachten Entschädigungen in den Jahren 2006 bis 2008 geleistet. (sda)

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