Drahtlose Breitband-Anschlüsse fördern

Aktualisiert

Drahtlose Breitband-Anschlüsse fördern

Die ComCom vergibt drei Konzessionen für drahtlosen Internet-Zugang. Interessierte Unternehmen können bis Ende Februar in einer Auktion mitbieten. Damit soll der Wettbewerb beim Breitband-Angebot belebt werden.

Der Zuschlag für die Konzessionen, die für Breitbandfrequenzen von 3,41 bis 3,6 GHz gelten, soll im zweiten Quartal 2006 erfolgen, wie die ComCom am Montag bekannt gab. Die Überprüfung der Interessenten nimmt das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) vor.

Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen allein oder im Rahmen eines Konsortiums bewerben, sofern es gewisse Voraussetzungen erfüllt. Dazu gehören Minimalauflagen beim Netzaufbau, um sicherzustellen, dass die Frequenzen zu Gunsten der Konsumenten auch wirklich genutzt werden.

Die Konzessionen haben eine Gültigkeitsdauer bis Ende 2016. Wer den Zuschlag bei der Auktion erhält, muss bis spätestens Ende 2007 den kommerziellen Betrieb aufnehmen und bis Ende 2009 mindestens 120 Sende- und Empfangseineiten betreiben.

Der Minimalpreis der Konzessionen wurde gemäss den Vorgaben des Fernmeldegesetzes festgesetzt und beträgt laut ComCom für die zwei grossen Konzessionen (je 2 x 21 MHz) je 6,1 Mio. Franken und für die kleinere Konzession (2 x 17,5 MHz) 5,1 Mio. Franken.

Verdecktes Gebot

Bei der Auktion gibt jeder Bieter ein einziges, unabhängiges und verdecktes Gebot ab. Die Gebote der anderen Bietenden können nicht beobachtet werden. Den Zuschlag erhält, wer das höchste Gebot abgegeben hat.

Der drahtlose Breitband-Anschluss oder «Broadband Wireless Access» (BWA) ist eine allgemeine Bezeichnung für verschiedene drahtlose Zugangstechnologien zum Fernmeldenetz. Dazu zählen etwa WLL (Wireless Local Loop), FBWA (Fixed Broadband Wireless Access) und MBWA (Mobile Broadband Wireless Access).

(sda)

Deine Meinung