Warth TG: Drama auf der Thur – Polizei rettet Familie von einem Baumstamm
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Warth TGDrama auf der Thur – Polizei rettet Familie von einem Baumstamm

Eine fünfköpfige Familie musste von Fachkräften gerettet werden. Ihr Schlauchboot rammte auf der Thur einen Baumstamm. Es wurde niemand verletzt.

von
Shannon Zangger
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Eine fünfköpfige Familie musste am Sonntagnachmittag von der Thur gerettet werden. Ihr Schlauchboot rammte zuvor einen Baumstamm.

Eine fünfköpfige Familie musste am Sonntagnachmittag von der Thur gerettet werden. Ihr Schlauchboot rammte zuvor einen Baumstamm.

Kantonspolizei Thurgau
«Obwohl sie teilweise breit und scheinbar gemächlich fliesst, ist die Thur ein Wildbach, der auf keinen Fall unterschätzt werden darf», schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

«Obwohl sie teilweise breit und scheinbar gemächlich fliesst, ist die Thur ein Wildbach, der auf keinen Fall unterschätzt werden darf», schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

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Darum gehts

Bei einer Rettungsaktion an der Thur musste eine fünfköpfige Familie in Sicherheit gebracht werden. Am Sonntagnachmittag, gegen 13 Uhr, waren sie auf der Thur bei Warth TG in einem Schlauchboot unterwegs. Unterhalb der Kartause Ittingen rammte das Schlauchboot einen Baumstamm und blieb hängen.

Die Familie konnte sich auf einen weiteren Baumstamm retten und alarmierten die kantonale Notrufzentrale, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Familie bleibt unverletzt

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort. Spezialisten der Flussrettung der Kantonspolizei Thurgau konnten schliesslich die fünf Personen, ein 44-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau sowie ihre drei Kinder im Alter von zehn, zwölf und 14 Jahren, retten und ans Ufer bringen. Der Rettungsdienst untersuchte vor Ort die Beteiligten, es war aber niemand verletzt.

Unberechenbare Thur

Die Kantonspolizei Thurgau warnt vor der Thur. «Obwohl sie teilweise breit und scheinbar gemächlich fliesst, ist die Thur ein Wildbach, der auf keinen Fall unterschätzt werden darf», schreibt die Kantonspolizei.

Kritische Stellen seien unter anderem Wehre und Schwellen, wo Boote, Bretter oder Luftmatratzen in den Wasserwalzen hängen bleiben können. «Je nach Wetterlage kann die Thur innert kurzer Zeit zu einem reissenden Fluss werden», heisst es vonseiten der Kantonspolizei.

Wer auf der Thur unterwegs ist, sollte vorausschauend fahren, um rechtzeitig auf Gefahren und Hindernisse reagieren zu können.  

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