Axpo Super League: Dramatik pur: FCB schafft späte Wende
Aktualisiert

Axpo Super LeagueDramatik pur: FCB schafft späte Wende

So etwas hat die Super League noch nicht gesehen: Der FC Luzern führte gegen Basel nach dreimaligen Rückstand in der 90. Minute mit 4:3 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Alex Frei und Marco Streller sicherten dem FCB mit ihren Toren in der Nachspielzeit doch noch die drei Punkte. Auch der FCZ und Sion kamen zu Siegen

Eine unglaubliche Schlussphase beschert Basel einen glücklichen Erfolg über Luzern. In der 87. Minute bringt Cristian Ianu den FC Luzern im ausverkauften Gersag-Stadion mit 4:3 in Führung, doch die Luzerner gehen noch als Verlierer vom Platz. Alex Frei und Marco Streller bescheren dem FCB in der Nachspielzeit noch einen nie mehr erwarteten Auswärtserfolg.

Eine derart intensive und spektakuläre Partie hat es auf Schweizer Plätzen seit Jahren nicht mehr gegeben. Nach acht Minuten stand es durch Tore von Benjamin Huggel, Davide Chiumiento und Alex Frei bereits 2:1 für die Basler Gäste. Michel Renggli gleicht jedoch nach 22. Minuten mit einem Foulpenalty für Luzern aus.

Bis zur 72. Minute verlief die Partie dann ausgeglichen, ehe Ianu den vermeintlichen Siegestreffer für die Luzerner vergab. Im Gegenzug traf Streller mit dem Kopf zum 3:2 für die Basler, doch auch diese Führung hatte nicht lange Bestand. Hakan Yakin glich zum 3:3 aus, ehe Ianu in der 87. Minute zum 4:3 traf. Frei vermochte jedoch nochmals auszugleichen und in der 94. Minute gelang Strellervor 8700 entsetzten Zuschauern doch noch zum 5:4-Siegestreffer für die glücklichen Basler.

Sion gewinnt Romand-Derby

Xamax Neuchâtel, das Überraschungsteam der Saison, kassierte beim 0:1 in Sitten nach fünf Siegen in Folge wieder einmal eine Niederlage.

Stéphane Sarni entschied mit seinem Kopfballtreffer kurz vor der Pause das hart umkämpfte Westschweizer Duell zugunsten des Heimteams, das bereits das erste Aufeinandertreffen in Neuenburg für sich entschieden hatte (3:1). Xamax blieb im Tourbillon erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg.

Die beste Chance zum Ausgleich bot sich Gavranovic nach gut einer Stunde, als er aus nächster Distanz am glänzend reagierenden Andris Vanins scheiterte. Der lettische Torhüter der Sittener zeigte eine starke Partie und entschärfte kurz vor Schluss auch einen gefährlichen Kopfball der Gäste ohne Mühe.

Rote Karte brachte Wende für den FCZ

Der FC St. Gallen fällt immer tiefer, während der FCZ-Poker in der Olma-Stadt aufging. Der Meister setzte sich beim Aufsteiger vor 19500 Zuschauern nach einem 0:1-Pausenrückstand mit 3:1 durch und beendete seine Niederlagenserie nach drei Spielen. Gleich vier Änderungen nahm FCZ-Trainer Bernard Challandes vier Tage nach dem mutlosen und enttäuschenden Auftritt in der Königsklasse gegen Marseille vor. Johan Vonlanthen, Xavier Margairaz und Florian Stahel nahmen vorerst auf der Ersatzbank Platz, die Silvan Aegerter während 90 Minuten drückte.

Das Rotationsprinzip war von Erfolg gekrönt. Nach Nico Abegglens Führung (33.) und Jiry Koubskys Platzvwereis (38.) diktierte der ersatzgeschwächte FCZ die Partie nach der Pause nach Belieben und wirbelte die dezidierten St. Galler bös durcheinander. Dusan Djuric (50.) glich mit einem Freistoss über die Mauer aus, Margairaz erzielte zwei Minuten nach seiner Einwechslung in der 69. Minute die Führung, die Johan Vonlanthen (78.) mit einem Kopfball auf 3:1 ausbaute.

Bei Halbzeit führte der FC St. Gallen glücklich. Der FCZ fand nach der Startviertelstunde eben den Tritt ins Spiel und vergab durch Admir Mehmedi eine Riesenchance, da ging der Aufsteiger nach einem Konter in Führung. Eine schwungvoll ausgeführte Ballstafette über Michael Lang und Mario Frick vollendete Nico Abegglen zur Führung. Es war das zweite Meisterschaftstor des FCSG-Eigengewächses. Zuvor wurde dem FCZ ein Kopftor von Alexandre Alphonse wegen angeblichem Abseits aberkannt. Streng sanktioniert wurde eine «Notbremse» von Jiri Koubsky (38.) Der Tscheche beginn als letzter Mann unbehäbig ein Handspiel im Zweikampf unmittelbar vor der Strafraumgrenze. Der Platzverweis war ein harter, aber vertretbarer Entscheid, liess aber mit Fortdauer der Partie jegliche St. Galler Hoffnungen auf Punktezuwachs schwinden.

Axpo Super League, 13. Runde

Luzern - Basel 4:5 (2:2)

Gersag, Emmenbrücke. - 8695 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kever.

Tore: 2. Huggel 0:1. 4. Chiumiento 1:1. 8. Frei 1:2. 22. Renggli (Foulpenalty) 2:2. 73. Streller 2:3. 79. Yakin 3:3. 87. Ianu 4:3. 91. Frei 4:4. 94. Streller 4:5.

Luzern: Zibung; Zverotic, Diarra (80. Lukmon), Schwegler, Lustenberger; Renggli, Kukeli; Frimpong (64. Paiva), Chiumiento; Ianu (92. Etter), Yakin.

Basel: Colomba; Sahin, Abraham (32. Cabral), Cagdas, Safari; Carlitos (9. Shaqiri, 89. Almerares), Huggel, Da Silva, Stocker; Frei, Streller.

Bemerkungen: Luzern ohne Veskovac (gesperrt), Ferreira, Lambert, Seoane und Wiss (alle verletzt). Basel ohne Aratore, Costanzo, Ferati, Gelabert, Marque, Perovic, Schürpf (alle verletzt), Chipperfield (krank) und Wessels (nicht spielberechtigt). 9. Carlitos (Oberschenkel) und 32. Abraham (Sprunggelenk) verletzt ausgeschieden (Huggel neu Innenverteidiger). 38. Ianu-Schuss an die Lattenunterkante. Verwarnungen: 17. Yakin (Foul). 17. Safari (Unsportlichkeit). 32. Frimpong (Unsportlichkeit). 32. Cagdas (Unsportlichkeit). 66. Frei (Reklamieren). 69. Streller (Reklamieren)

St. Gallen - Zürich 1:3 (1:0)

AFG-Arena. - 19 500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Cichetta.

Tore: 33. Abegglen 1:0. 50. Djuric 1:1. 69. Margairaz 1:2. 78. Vonlanthen 1:3.

St. Gallen: Lopar: Lang, Koubsky, Schenkel, Hämmerli; Zé Vitor (42. Oehri), Ciccone, Frei, Nushi; Abegglen, Frick (64. Pa Modou).

Zürich: Leoni; Lampi, Barmettler, Tihinen (74. Stahel), Koch; Gajic, Tico; Schönbächler (56. Vonlanthen), Djuric, Alphonse (67. Margairaz); Mehmedi.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Costanzo und Zellweger (beide gesperrt), Haas, Muntwiler, Winter, Kollar und Caceres (alle verletzt). Zürich ohne Chikhaoui, Hassli und Rochat (alle verletzt). 28. Kopftor von Alphonse wegen Offside aberkannt. 38. Rote Karte gegen Koubsky (Handspiel als letzter Mann). Verwarnungen: 37. Alphonse (Schwalbe). 44. Lang (Foul). 62. Nushi (Foul). 65. Tihinen (Foul, im nächsten Spiel gesperrt). 67. Djuric (Foul)..

Sion - Xamax 1:0 (1:0)

Tourbillon. - 12 600 Zuschauer. - SR Wermelinger.

Tor: 45. Sarni 1:0.

Sion: Vanins; Vanczak, Sarni (83. Nwaneri), Alioui, Paito; Mitreski; Marin (85. Bühler), Serey Die, Fermino, Dominguez; Mpenza (44. Adeshina).

Xamax: Ferro; Ismaeel, Besle, Page, Tixier; Varela (46. Wüthrich), Niasse (75. Rossi), Bah, Nuzzolo; Brown, Gavranovic (81. Aganovic).

Bemerkungen: Sion ohne Obradovic, Chihab, Servin, Yusuf (alle verletzt) und Zambrella (nicht spielberechtigt). Xamax ohne Binya, Geiger und Taljevic (beide verletzt). 94. Gelb-Rote Karte gegen Besle (Foul). Verwarnungen: 11. Brown (Foul). 26. Besle (Foul). 29. Paito (Foul). 31. Varela (Foul). 38. Fermino (Foul). 44. Niasse (Foul). 77. Sarni (Foul). 84. Aganovic (Handspiel). 89. Alioui (Foul). 92. Tixier (Unsportlichkeit).

LIVE-TICKER

mit Philipp Reich

94. Das Spiel ist aus! Der FC Basel besiegt nach einer verrückten Partie den FC Luzern nach zwei Toren in der Nachspielzeit mit 5:4. Luzern führte nach der regulären Spielzeit noch und muss sich an den eigenen Haaren nehmen, dass man diese drei Punkte nicht nach Hause gebracht hat.

94. Tor für den FC Basel! WAHNSINN! Streller schiesst Basel in der Nachspielzeit zum Sieg. Geschickt lupft er den Ball nach einem Steilpass über Zibung.

93. Was für eine Partie: Acht Tore in 90 Minuten. Einen Sieger hätte dieses Spiel wohl auch nicht verdient gehabt. Aber es ist noch nicht vorbei...

91. Tor für den FC Basel! Alex Frei erzielt in der Schlussminute den Ausgleich. Nach einer Flanke von Da Silva pariert Zibung noch den Kopfball von Streller. Gegen den Nachschuss von Frei ist er aber chancenlos.

90. Freistoss für den FC Basel: Da Silva übernimmt die Ausführung. Sein Gewaltsschuss landet aber in der Mauer.

88. Paiva verpasst den K.o.-Schlag! Nach einem Konter über Yakin bringt der Vorbereiter vom Dienst den Ball nicht an Colomba vorbei, der geschickt den Winkel verkürzte.

87. Tor für den FC Luzern! Unglaublich aber wahr: Christian Ianu bringt den FCL nach dreimaligen Rückstand zum ersten Mal in Führung. Auch er konnte von einer tollen Vorlage von Paiva profitieren.

86. Streller jagt dem Ball im Strafraum nach. Zibung grätscht dem Basler Stürmer von hinten in die Beine. Da hätte Streller einen Elfmeter bekommen sollen.

85. Yakin lanciert mit einem herrlichen Absatztrick Claudio Lustenberger. Dessen Flanke misslingt aber vollkommen. Ianu wäre in der Mitte aber bereit gestanden.

84. Beide Mannschaften spielen nun voll auf Sieg. Der FCB kann momentan aber etwas mehr Druck machen.

82. Zibung lässt eine harmlose Flanke fallen und er kann den Ball auch beim zweiten Versuch nicht blockieren. Frei holt so einen Eckball heraus, der aber nichts einbringt.

79. Tor für den FC Luzern! Aus dem Nichts erzielt ausgerechnet der Ex-Basler Hakan Yakin den neuerlichen Ausgleich. Nach einer Flanke von Paiva kann der Nati-Spieler den Ball sauber präparieren und problemlos einschieben.

77. Der FCL kann nicht auf den erneuten Rückstand reagieren. Die Innerschweizer probieren zwar alles, doch der FCB steht nun sehr sicher in der Defensive.

74. Tor für den FC Basel! Marco Streller kommt nach einem Freistoss von Da Silva völlig allein zum Kopfball. Zibung hat keine Abwehrchance.

72. Riesenchance für den FC Luzern! Ianu kann alleine auf Colomba ziehen, doch der Rumäne legt sich den Ball zu weit vor. Der Basler Torhüter kommt so vor dem Stürmer an den Ball.

69. Nach Alex Frei wird auch Marco Streller wegen Reklamieren verwarnt.

68. Die Intensität der Partie ist bei weitem nicht mehr so hoch wie in der ersten Halbzeit, das Spiel lebt von der Spannung.

66. Gelbe Karte für Alex Frei: Der Torschütze zum 2:1 hat zu stark bei Schiri Kever reklamiert.

65. Zibung wehrt einen Weitschuss von Safari spektakulär mit den Fäusten ab.

64. Wechsel beim FC Luzern: Für den starken Frimpong kommt Joao Paiva ins Spiel.

58. Zweimal wird's nach einem Gewühl vor Basel-Keeper Colomba unübersichtlich. Doch die FCB-Verteidigung behält die Kontrolle und kann befreien.

55. Luzern überlässt dem FCB wieder etwas zu viel Raum im Mittelfeld. Sofort kommen die Beppi wieder etwas besser ins Spiel.

49. Frimpong verpasst die Luzerner Führung! Nach einer perfekten Kopfball-Vorlage von Ianu verzieht der Ghanaer nur ganz knapp.

47. Wieder geht es flott los in Luzern. Basel-Verteidiger Cagdas kann nach einer Hereingabe von Frimpong gerade noch vor Ianu klären.

46. Das Spiel läuft wieder. Keine Wechsel auf beiden Seiten.

- In Liverpool ist das Spiel zwischen den «Reds» und Manchester United zu Ende. Das Team von Rafael Benitez besiegt den Meister mit 2:0, N'Gog erzielte in der Schlussminuten den zweiten Liverpooler Treffer.

- Die beiden Mannschaften legten im Stadion Gersag los wie die Feuerwehr. Zweimal gingen die Basler in Führung, zweimal glichen die Luzerner wieder. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch - das Spiel war wirklich beste Werbung für den Schweizer Fussball. Hoffen wir, dass es in diesem Stil weitergeht.

45. Die erste Halbzeit ist zu Ende! Nach den ersten spektakulären 45 Minuten steht es zwischen Luzern und Basel 2:2. Zweimal konnten die Innerschweizer eine FCB-Führung ausgleichen.

44. Alex Frei geht im Luzerner Strafraum zu Boden. Der Nati-Spieler ist aber eindeutig über die eigenen Beine gestolpert - kein Elfmeter.

41. Yakin versucht Colomba mit einem Heber zu überlisten. Der Ball liegt aber übers Tor. Die Luzerner sind vor der Pause aber das klar bessere Team.

39. Wieder taucht Ianu alleine vor Colomba auf. Aber auch beim zweiten Anlauf bringt der Luzerner den Ball nicht am FCB-Keeper vorbei.

38. Lattenschuss des FC Luzern! Christian Ianu lässt die Basler Hintermannschaft alt aussehen und zieht nach einem schönen Dribbling sofort ab. Sein Schuss wird von Colomba an die Latte gelenkt.

36. Das Spielgeschehen hat sich etwas beruhigt. Die Abwehrreihen stehen nun deutlich sicherer. News aus der Basler Kabine: David Abraham hat sich offenbar am Sprunggelenkt verletzt.

32. Fink muss bereits zum zweiten Mal wechseln. Cabral ersetzt den verletzten Abraham, Huggel wird neuer Abwehrchef beim FCB.

31. Cagdas und Frimpong werden für je einen Schubser verwarnt. Unterdessen wird Abraham, der sich offenbar schwerer verletzt hat, vom Platz getragen.

29. Frimpong spielt weiter, obwohl Abraham nach einem Check benommen am Boden liegt. Als das Spiel endlich unterbrochen ist, kommt es zu einer wilden Rangelei im Basler Strafraum.

- Liverpool ist im Klassiker gegen Manchester United durch Torres mit 1:0 in Führung gegangen.

25. Luzern nimmt den Schwung des Ausgleichs mit und macht viel Druck aufs Basler Tor. Der FCB bleibt mit seinen schnellen Vorstössen aber äusserst gefährlich.

22. Tor für den FC Luzern! Renggli verwandelt den Elfmeter souverän. Colomba beim Flachschuss ins linke Eck ohne Abwehrchance.

21. Penalty für den FC Luzern! Da Silva trifft Kukeli - ganz klar Elfmeter.

20. Wieder checkt Abraham Ianu klar weg, diesmal ausserhalb des Strafraum. Wieder bleibt die Pfeife von Kever aber stumm.

17. Yakin und Safari sehen nach einer kleinen Rempelei beide die gelbe Karte. Kever versucht wieder etwas Ruhe ins Spiel zu bringen.

16. Gleich die nächste gefährlich Aktion: Abraham checkt Ianu im eigenen Strafraum weg. Diesen Elfmeter hätte Kever wohl geben müssen.

14. Offensiv zeigen beiden Mannschaften ein wahres Feuerwerk, die Leistung der Defensivreihen lässt aber zu wünschen übrig. Die Stürmer haben auf beiden Seiten viel zu viel Platz.

13. Basel lanciert einen Konter über Stocker und Frei. Der Topskorer geht im Strafraum zu Boden. Kever gibt den Penalty zurecht aber nicht.

12. Luzern powert weiter: Ein Kopfball von Yakin kann vor der Linie gestoppt worden. Die Innerschweizer verpassen den Ausgleich nur um Haaresbreite. Das Spiel ist wirklich äusserst attraktiv.

12. Zeit um etwas durchzuatmen: Die Luzerner sind mit dem Tempo, das der FCB anschlägt vollkommen überfordert. Die Defensive um Roli Schwegler steht zu ungeordnet.

10. Früher Wechsel beim FCB: Carlitos muss mit einer Oberschenkelzerrung vom Feld. Für den Portugiesen kommt Shaqiri ins Spiel.

8. Tor für den FC Basel! Alex Frei bringt den FCB wieder in Führung. Stocker entwischt der Luzerner Verteidigung. Uneigennützig legt er ab auf Alex Frei, der völlig frei ins leere Tor einschieben kann.

7. Zibung verhindert mit einer Glanztat die erneute Basler Führung. Stocker scheitert mit seiner Direktabnahme am Luzerner Torhüter.

6. Was für ein Start in Luzern: Beide Mannschaften nutzten gleich ihre erste Torchance. Das Spiel um Rang drei ist so richtig lanciert.

4. Tor für den FC Luzern! Chiumiento erzielt nur zwei Minuten nach der Basler Führung den Ausgleich. Yakin lancierte Ianu über rechts. Dessen Flanke versenkte Chiumiento unhaltbar für Torhüter Colomba.

2. Tor für den FC Basel! Benjamin Huggel bringt den FCB bereits nach zwei Minuten in Führung. Frei spielte seinen Mannschaftskollegen nach einem Dribbling im Strafraum wunderbar frei.

1. Das Spiel hat begonnen! Schiedsrichter Kever hat das Verfolger-Duell zwischen Luzern und Basel angepfiffen.

- Für alle Fans des internationalen Fussballs: Zwischen Liverpool und Manchester United steht es nach 45 Minuten immer noch 0:0.

- Luzern muss auf die Verletzten Ferreira, Lambert und Wiss, sowie auf den gesperrten Veskovac verzichten, könnte mit einem Sieg aber am heutigen Gegner vorbeiziehen.

- Der FC Basel steigt als Favorit in dieses Spiel. Die letzten vier Spiele hat die Mannschaft von Thorsten Fink allesamt gewonnen und auch in der Europa League lief's dem FCB zuletzt optimal.

20 Minuten Online berichtet ab 16.00 Uhr live vom Verfolgerduell in Luzern und hält Sie auch über die Geschehnisse auf den anderen Plätzen auf dem Laufenden.

Vor den Spielen

Hinter Xamax lauern in der Tabelle Basel und Luzern. Die Basler möchten in Emmenbrücke den Schwung aus dem erfolgreichen Auftritt in Sofia mitnehmen. Sie verschenkten im ersten Aufeinandertreffen mit dem FCL zwei Punkte, als sie kurz vor Schluss den Ausgleich durch Ianu zuliessen. Die «Bebbi» sind mächtig im Aufwind: Aus den letzten vier Meisterschaftseinsätzen resultierte das Punktemaximum bei einem Torverhältnis von 14:2. Änderungen gegenüber dem Match vom Donnerstag bei CSKA sind möglich, dürfte doch beispielsweise Ghanas U20-Weltmeister Samuel Inkoom eine Schonung gut tun.

Im «Romand-Derby» hofft das überraschende Xamax auf den sechsten Sieg in Serie. In der jüngeren Vergangenheit allerdings hatten die Neuenburger gegen Sion einen schweren Stand. Die Walliser gingen über die Bücher, nachdem sie sich gegen das unterklassige Thun als Titelverteidiger aus dem Cup verabschiedet hatten. Am Mittwoch und Donnerstag begann das Training bei Sion bereits morgens um 7.15 Uhr. Zudem besuchte Trainer Didier Tholot mit seiner Equipe ein Heim für behinderte Kinder. Er habe damit seinen Spielern zeigen wollen, wie privilegiert sie seien. Sion muss aufpassen, dass es von GC und St. Gallen nicht überholt wird.

In der AFG-Arena treffen bei St. Gallen - FC Zürich Mannschaften aufeinander, die zuletzt im Championat jeweils drei Niederlagen kassierten und deshalb nicht mehr in Kontakt mit der erweiterten Spitze sind.

St. Gallens Trainer Uli Forte will mit seinem Team nicht nur punkten, sondern nach vielen Gegentreffern auch zu null spielen. Man plane, dem FCZ das Leben schwer zu machen und in der Offensive mutiger zu agieren. Forte muss bei diesem Unterfangen auf seinen gesperrten Topskorer Moreno Costanzo verzichten. Vom Gast aus Zürich ist ebenfalls eine Reaktion gefordert. Die Leistung gegen Olympique Marseille war nicht berauschend. Änderungen in der Startformation sind zu erwarten. Die Ausrede, die Champions League sei eine zusätzliche Belastung, mag FCZ-Trainer Bernard Challandes nicht mehr akzeptieren. (si)

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