Aktualisiert 30.04.2014 10:34

Glückskette

«Dramatische Lage» – 1,4 Millionen für Afrika

Besonders im Südsudan und Zentralafrika sei die Lage «dramatisch». Sie würde sogar einen Sammeltag rechtfertigen, sagt der Direktor der Hilfsorganisation.

Von ihrem Wohnort vertriebene Kinder in einem Flüchtlingslager im Südsudan.

Von ihrem Wohnort vertriebene Kinder in einem Flüchtlingslager im Südsudan.

Die Glückskette spricht 1,4 Millionen Franken für Projekte in Afrika. Das Geld stammt aus Legaten, welche die Glückskette im Jahr 2013 erhielt.

Die Hilfsorganisation verweist in einer Mitteilung vom Mittwoch insbesondere auf die «dramatische Lage» im Südsudan und in Zentralafrika. Dort seien zurzeit Tausende Menschen auf der Flucht und hätten keinen Zugang zu Nahrungsmitteln oder medizinischer Versorgung.

«Die Lage vor Ort würde einen Sammeltag rechtfertigen», wird der Direktor der Glückskette, Tony Burgener, in der Mitteilung zitiert. Doch für einen solchen Sammeltag fehle die «nötige Medienaufmerksamkeit».

Damit die Glückskette neue Projekte ihrer Partnerhilfswerke finanzieren könne, engagiere sie sich nun mit den Legaten in Afrika, teilt das Hilfswerk weiter mit. Spenden für Afrika werden weiterhin entgegengenommen.

Bei Legaten handelt es sich um Zuwendungen verstorbener Personen. (sda)

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