Dramatische Unwetter fordern 2000 Opfer
Aktualisiert

Dramatische Unwetter fordern 2000 Opfer

Die Zahl der Toten durch die Überschwemmungen und Erdrutsche in Haiti und der Dominikanischen Republik ist auf fast 2000 gestiegen. Allein im schwer erreichbaren Südosten Haitis wurden mehr als 1000 Tote entdeckt.

Dies sagte die Chefin des Zivilschutzes in der betroffenen Region. Damit stieg die Zahl der Toten in Haiti auf insgesamt 1660. Im Nachbarland Dominikanische Republik, das wie Haiti auf der karibischen Insel Hispaniola liegt, kamen nach Behördenangaben 300 Menschen ums Leben.

Wolkenbruchartige Regenfälle in den vergangenen Tagen hatten Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. Tausende von Menschen verloren ihr Obdach. Die Wetterlage hatte sich bis zum Mittwoch wieder beruhigt.

Es ist die seit Jahrzehnten schwerste Naturkatastrophe auf der Karibikinsel Hispaniola, die sich die beiden Länder teilen. Im November 1994 hatte der Tropensturm «Gordon» in Haiti mehr als 500 Menschenleben gefordert. (sda)

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