Boeing in der Krise: Dreamliner bleibt noch länger am Boden

Aktualisiert

Boeing in der KriseDreamliner bleibt noch länger am Boden

Der Dreamliner-Grosskunde All Nippon Airways rechnet nicht mit einer raschen Lösung der Sicherheitsprobleme beim Flugzeug von Boeing: Bis zum 18. Februar sind alle Flüge gestrichen.

Ein ANA-Dreamliner am 18. Januar 2013 am Flughafen Tokio.

Ein ANA-Dreamliner am 18. Januar 2013 am Flughafen Tokio.

Die japanische Airline All Nippon Airways (ANA) hat am Samstag alle Dreamliner-Flüge bis zum 18. Februar gestrichen. Somit fallen erneut fast 400 Flüge aus. Insgesamt müssen damit seit der Notlandung eines Dreamliners der Airline am 16. Januar 838 Flüge gestrichen werden. Seit dem 17. Januar sind alle Dreamliner am Boden.

Die beiden japanischen Fluggesellschaften ANA und Japan Airlines sind vom Flugverbot für den Dreamliner am stärksten betroffen, da sie rund die Hälfte aller weltweit ausgelieferten 50 Dreamliner in ihren Flotten haben.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Lithium-Ionen-Batterie des Dreamliner, insbesondere auch auf den Hersteller GS Yuasa. (sda)

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