Aktualisiert 02.12.2018 15:32

Zwei Messerangriffe und ein ÜberfallDrei Attacken in nur einer Stunde in Bern

Wilder Westen auf der Berner Schützenmatte: In der Nacht auf Samstag wurden drei Männer von Unbekannten überfallen und ausgeraubt.

von
miw
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Innert weniger als 60 Minuten wurden bei der Berner Schützenmatte zwei Männer mit einem Messer angegriffen, zudem wurde ein wartender Chauffeur in seinem Car überfallen und ausgeraubt.

Innert weniger als 60 Minuten wurden bei der Berner Schützenmatte zwei Männer mit einem Messer angegriffen, zudem wurde ein wartender Chauffeur in seinem Car überfallen und ausgeraubt.

Keystone/Alessandro Della Valle
Sämtliche Täter sind derzeit noch unbekannt und flüchtig.

Sämtliche Täter sind derzeit noch unbekannt und flüchtig.

Keystone/Alessandro Della Valle
«Ob ein Zusammenhang dieser drei Delikte besteht, ist derzeit noch unklar», heisst es vonseiten der Polizei.

«Ob ein Zusammenhang dieser drei Delikte besteht, ist derzeit noch unklar», heisst es vonseiten der Polizei.

Keystone/Peter Klaunzer

Was in der Nacht auf Samstag zwischen 0.55 Uhr und 1.30 Uhr morgens auf der Berner Schützenmatte passiert ist, schockiert: Innert weniger als 60 Minuten wurden zwei Männer mit einem Messer angegriffen und zudem ein wartender Chauffeur in seinem Car überfallen und ausgeraubt.

Zuerst, kurz vor ein Uhr, drang eine Gruppe Jugendlicher beim Parkplatz an der Neubrückstrasse in einen Reisecar ein. Dort bedrängten sie den wartenden Chauffeur und plünderten Wertsachen.

Zwei weitere Opfer folgten

Nur wenige Minuten nach dem Überfall wurde unter der dortigen Eisenbahnbrücke ein Mann von Unbekannten überfallen und ausgeraubt. Dem Mann wurden bei der Attacke mit einem Messer Schnittwunden zugefügt – er musste schliesslich ins Spital eingeliefert werden.

Ein anderer Mann erlitt knapp eine Viertelstunde später dasselbe Schicksal: «Dieser hatte sich nach ersten Erkenntnissen an der dortigen Strasse aufgehalten, als es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei, in deren Verlauf er Schnittverletzungen erlitt», sagt Polizeisprecher Christoph Gnägi. Auch dieser Mann musste mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Alles die gleichen Täter?

Sämtliche Täter sind derzeit noch unbekannt und flüchtig. Lediglich einer von ihnen konnte genauer beschrieben werden: Dabei handelt es sich um einen Mann, der schulterlange, offene Haare hatte und dunkel angezogen war.

«Ob ein Zusammenhang zwischen diesen drei Delikten besteht, ist derzeit noch unklar», sagt Gnägi. Da die Angriffe auf der Schützenmatte örtlich und zeitlich jedoch sehr nahe beieinander liegen, sei ein Zusammenhang dieser Attacken gut möglich.

«Vielleicht gab es Zeugen», so Gnägi. Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden.

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