Brugg AG: Drei Autos wegen eines Einweggrills abgebrannt
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Brugg AGDrei Autos wegen eines Einweggrills abgebrannt

In Brugg AG brannten am Freitagabend drei Autos auf einem Parkplatz ab. Grund dafür ist höchstwahrscheinlich ein im Auto gelassener Einweggrill.

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Als die Feuerwehr Brugg an der Örtlichkeit ankam, waren die Autos schon in Vollbrand. (Leser-Reporterin)

«Als ich den Brand sah, war ich schockiert. Ich wollte helfen und hatte aber auch Angst, da es so gebrannt hat», so die Leser-Reporterin Daria Candrian. Die 31-Jährige aus Brugg AG konnte am Freitagabend zusehen, wie auf einem Parkplatz im Schachen nahe der Aare drei Autos in Vollbrand standen. Candrian war mit ihrer Mutter beim Wald in der Nähe spazieren gegangen. Auf dem Rückweg habe sie die brennenden Autos gesehen. «Die Autos haben immer wieder geknallt und die Leute in der Umgebung haben nur noch herumgeschrien», so Candrian.

Laut Candrian wurde die Brandstelle für rund 30 Minuten gesperrt, bis sie wieder die Strasse nutzen durfte. «Nach der Brandlöschung sah man, dass die Autos nicht mehr zu gebrauchen sind. Wegen dem Rauch hat es auch ziemlich gestunken», sagt Candrian.

Abgebrannt wegen einem Einweggrill

Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau bestätigt, dass kurz nach 19.30 Uhr die Brandmeldung in die Einsatzzentrale eingegangen ist. «Der schwarze VW Golf auf dem Parkplatz gehörte zwei Personen, die an der Örtlichkeit grillieren waren», sagt Grafer. Nach ersten Erkenntnissen sollen die beiden Personen danach ihren Einweggrill im Auto deponiert haben. Anschliessend seien sie noch eine Weile spazieren gegangen. Während des Spazierganges habe das dann Auto angefangen zu brennen. «Als die beiden Personen wieder zurück kamen, standen bereits zwei weitere Autos in Vollbrand», so der Mediensprecher.

Auch die Feuerwehr Brugg konnte die brennenden Fahrzeuge nicht mehr retten. «Die Autos wären nicht wie in Filmen explodiert. Doch wenn der Tank Feuer fängt, kann dies durchaus zu einem Knall führen», so Graser. Beim Brand wurden keine Personen verletzt. Graser schätzt den Sachschaden auf mehrere zehntausend Franken. «Ob wirklich der Einweggrill die Brandursache war, wird momentan noch genauer ermittelt», sagt er.

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