Fussball-WM: Drei Bodyguards für Beni und Co.
Aktualisiert

Fussball-WMDrei Bodyguards für Beni und Co.

Das Schweizer Fernsehen geht an der WM-Endrunde in Südafrika kein Risiko ein. Zur Sicherheit der eigenen Leute hat die SRG mehrere Bodyguards engagiert.

von
Herbie Egli
Beni Thurnheer und Co. An der WM gut bewacht. (Bild: Keystone)

Beni Thurnheer und Co. An der WM gut bewacht. (Bild: Keystone)

Südafrika ist ein gefährliches Pflaster. Gemäss Kriminalstatistik, gibt es 65 Morde pro Tag. Die Sicherheit während der Fussball-WM ist daher bei allen Beteiligten schon lange ein grosses Thema. Die SRG hat früh gehandelt und arbeitet während dem Sport-Highlight des Jahres vor Ort mit drei Sicherheitskräften zusammen.

«Ja, wir haben in Südafrika drei lokale Bodyguards einer internationalen Sicherheitsfirma engagiert», bestätigt Stefan Wagner, WM-Projektleiter der SRG, gegenüber 20 Minuten Online einen Artikel von «Le Matin». Diese stehen in erster Linie für den Schutz der Live-Kommentatoren im Einsatz. «Wenn du in der Nacht in der Region Johannesburg eine Autopanne hast, kann das sehr unangenehm sein», begründet Wagner die Sicherheitsmassnahme. Geschützt werden aber auch Journalisten und Kameramänner, wenn sie irgendwo eine Geschichte am Recherchieren und Drehen sind.

Viele Firmen wittern mit der Fussball-WM natürlich auch das grosse Geld. Heute soll ein Bodyguard pro Tag 1500 Dollar kosten. Tendenz: steigend. Weil die SRG das heikle Thema früh erkannte, wurde der Vertrag mit der internationalen Sicherheitsfirma schon länger abgeschlossen. Das Engagement pro Mann kommt sie viel billiger zu stehen. «Wir bezahlen weniger als 500 Franken», sagt Wagner.

Auch Nati gut geschützt

Der ganze Nati-Tross muss sich betreffend Sicherheit ebenfalls keine grossen Bedenken machen. Gemäss SFV-Medienchef Marco von Ah stehen bei der Hotelanlage neben den schon vorhanden Wachmännern 45 zusätzliche Sicherheitsleute im Einsatz. Zu den Spielen und Trainings wird die Schweizer Nati ausserdem von der Polizei eskortiert. SFV-Sicherheitschef Ulrich Pfister arbeitet auch eng mit den lokalen Behörden zusammen.