Paris St-Germain: Drei CL-Rekorde – und bald der ersehnte Titel?
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Paris St-GermainDrei CL-Rekorde – und bald der ersehnte Titel?

Paris St-Germain hat im Sommer kräftig investiert. Schon jetzt lässt sich sagen: Es hat sich gelohnt.

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Die Mimik der Stars soll nicht darüber hinwegtäuschen: Paris St-Germain hat allen Grund zur Freude, gegen Anderlecht gibts ein 5:0.

Die Mimik der Stars soll nicht darüber hinwegtäuschen: Paris St-Germain hat allen Grund zur Freude, gegen Anderlecht gibts ein 5:0.

AP/Thibault Camus
Drei Treffer: Linksverteidiger Layvin Kurzawa ist die grosse Figur des Abends.

Drei Treffer: Linksverteidiger Layvin Kurzawa ist die grosse Figur des Abends.

EPA/Ian Langsdon
Das Skore eröffnet Marco Verratti (r.), Neymar jubelt mit.

Das Skore eröffnet Marco Verratti (r.), Neymar jubelt mit.

/Dean Mouhtaropoulos

Man kann von den finanziellen Exzessen halten, was man will, eines lässt sich nicht bestreiten: Mit seinen Sommertransfers – namentlich Neymar und Kylian Mbappé für rund 400 Millionen Euro, dazu Dani Alves ablösefrei von Juve – hat Paris St-Germain auch sportlich neue Dimensionen erreicht.

Mit den aus Katar orchestrierten Grosseinkäufen ist der souveräne Leader der Ligue 1 zu einer noch beeindruckenderen Ansammlung von Weltstars gewachsen, die auf dem Platz bestens harmonieren – wenn sie sich nicht gerade wie Kleinkinder um die Ausführung von Penaltys zanken. Das lockere 5:0 gegen Anderlecht am Dienstag war eine weitere Demonstration der Pariser Stärke. Die Bilanz nach vier Partien in der Königsklasse: 5:0 gegen Celtic, 3:0 gegen Bayern, 4:0 und 5:0 gegen Anderlecht, macht 12 Punkte und 17:0 Tore.

Manchester United übertroffen

Mit dem Kantersieg gegen die Belgier riss das Ensemble von Trainer Unai Emery gleich drei Champions-League-Rekorde an sich: Layvin Kurzawa ist der erste Verteidiger, dem ein Hattrick gelang; noch nie hat eine Mannschaft in den ersten vier Spielen mindestens drei Tore erzielt; noch nie jubelte ein Team in den ersten vier Runden 17-mal. Die alte Bestmarke hatte Manchester United mit 16 Treffern gehalten, aufgestellt in der Triple-Saison 1998/99.

Nun liesse sich relativieren, dass Gegner wie Anderlecht oder Celtic nicht von gehobener Klasse sind und die Bayern im September eben noch die Ancelotti-Bayern waren. Dennoch drängt sich aufgrund der aktuellen Dominanz die Frage auf, ob PSG nun reif für den grossen Wurf ist, schliesslich ist das Team auf jeder Position herausragend besetzt – in der Offensive tummelt sich gar unverschämt viel Talent.

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