18.06.2020 16:02

Schule in Grenchen SODrei Jugendlichen wird es schlecht, Polizei löst Grossaufgebot aus

Drei Jugendliche haben am Mittwoch in der Schule Bachtelen fast zeitgleich medizinische Symptome gezeigt. Zuerst gingen die Einsatzkräfte von einem Gasaustritt aus.

von
Thomas Mathis
1 / 2
Beim Sonderpädagogischen Zentrum Bachtelen kam es am Mittwoch zu einem Grosseinsatz.

Beim Sonderpädagogischen Zentrum Bachtelen kam es am Mittwoch zu einem Grosseinsatz.

Facebook / Sonderpädagogisches Zentrum Bachtelen
Die Kantonspolizei Solothurn löste ein Grossaufgebot aus wegen Verdachts auf Gasaustritt.

Die Kantonspolizei Solothurn löste ein Grossaufgebot aus wegen Verdachts auf Gasaustritt.

KEYSTONE

Darum gehts

  • Drei Jugendliche haben fast zeitgleich medizinische Symptome gezeigt.
  • Die Polizei ging von einem Gasaustritt aus und löst ein Grossaufgebot aus.
  • Später zeigte sich, dass die Jugendlichen legale Substanzen konsumiert hatten. Auf diese reagierten sie mit den Symptomen.

Ein Grosseinsatz von mehreren Blaulichtorganisationen bei der sonderpädagogischen Schule Bachtelen in Grenchen am Mittwochmittag. Was war passiert? Laut der Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn sind bei mehreren Jugendlichen fast zeitgleich unklare medizinische Symptome aufgetreten. Wegen Verdachts auf Gasaustritt löste die kantonale Alarmzentrale umgehend ein grösseres Aufgebot aus. Vorsorglich sind sämtliche Personen aus den Schulgebäuden evakuiert worden.

Anschliessende Messungen durch Experten haben ergeben, dass keine gefährlichen Stoffe in den Räumlichkeiten vorzufinden waren. Wie sich später herausstellte, hatten drei Jugendliche legale Substanzen konsumiert. Auf diese reagierten sie mit medizinischen Symptomen. Zwei Personen sind zur Kontrolle in ein Spital gebracht worden, zwei weitere Personen wurden vor Ort einer medizinischen Kontrolle unterzogen. Was das für Substanzen waren, will die Polizei auf Anfrage nicht verraten.

Im Einsatz standen die Kantonspolizei Solothurn und die Stadtpolizei Grenchen, Ambulanzen des Rettungsdienstes der Solothurner Spitäler, die Feuerwehren Grenchen und Solothurn sowie Experten der biologisch-und chemischen Gefahrenabwehr sowie das Feuerwehrinspektorat. Der Einsatz dauerte bis kurz nach 13 Uhr. Für die anwesenden Personen, die Bevölkerung und die Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.