Drei Lawinentote in der Schweiz
Aktualisiert

Drei Lawinentote in der Schweiz

In der Schweiz sind am Wochenende mindestens drei Wintersportler tödlich verunfallt. Im italienischen Aostatal starben am Samstag zwei Eiskletterer.

Die britischen Alpinisten waren aus noch ungeklärten Gründen abgestürzt.

Die Lawinenunfälle in den Flumserbergen und im bernischen Gantrischgebiet forderten am Samstagnachmittag zwei Todesopfer. In den Flumserbergen löste eine Gruppe von elf Variantenfahrern aus Deutschland eine Lawine aus, die einen Teil der Wintersportler erfasste. Bis auf einen 44-jährigen Mann befreiten sich die Verunfallten selber.

Ihren Kollegen fanden sie trotz intensiver Suche nicht, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Erst die alarmierten Rettungskräfte konnten den Verschütteten orten und bergen. Für ihn kam aber jede Hilfe zu spät. Beim Lawinenniedergang verletzten sich drei Variantenfahrer; sie konnten ambulant behandelt werden.

Auch im Gantrischgebiet ging ein Lawinenunfall tödlich aus. Eine 52-jährige Skitourenfahrerin aus Frankreich hatte die Lawine ausgelöst und wurde von ihr mitgerissen. Dabei starb sie. Ihre Begleiterin und die vier Begleiter blieben unverletzt. Die Gruppe befand sich laut Berner Behörden auf der Abfahrt vom Ochsen.

Bei einem Sturz während der Abfahrt vom Piz Canciano bei Poschiavo GR kam am Samstagmorgen ein 47-jähriger Tourenskifahrer ums Leben. Die Skispitze traf ihn am Kopf, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.

Alpinisten fanden am Samstag im Aostatal (I) die Leichen von zwei britischen Bergsteigern. Die Beiden waren auf einer Höhe von 2500 Metern über Meer beim Eisfall-Klettern zu Tode gestürzt, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. Es gibt keine Zeugen für den Unfall. (sda)

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