Aktualisiert 11.11.2011 15:29

In dichtem Nebel

Drei Männer bei Heli-Absturz getötet

Beim Crash eines Schweizer Helikopters in Italien sind drei Italiener ums Leben gekommen. Die Maschine fing Feuer und brannte aus.

von
ann

In Italien sind beim Absturz eines in der Schweiz immatrikulierten Helikopters drei Italiener ums Leben gekommen, unter ihnen der in der Schweiz wohnhafte Inhaber der Tessiner Privatklinik Ars Medica.

Der Absturz ereignete sich kurz nach zehn Uhr morgens auf dem Gebiet der Ortschaft Marcucci, die zur Gemeinde Cingoli gehört. Die Gemeinde liegt in der Provinz Macerata in der Region Marken in Mittelitalien.

Nebel oder technische Probleme?

Der Helikopter brannte beim Absturz vollständig aus. Die Rettungskräfte bargen offenbar drei verkohlte Leichen. Ungenaue Angaben gibt es rund um die Witterungsbedinungen zum Zeitpunkt des Absturzes. Gemäss einigen Medien soll dichter Nebel in der Gegend geherrscht haben. Andere berichten, die Sichtverhältnisse seien gut gewesen.

Zeugen zufolge flog der Helikopter einige Zeit lang in niedriger Höhe, als ob er technische Schwierigkeiten hätte. Dann sei die Maschine abgestürzt und habe sofort Feuer gefangen.

Den Helikopter soll Ermanno Sarra (46) geflogen haben. Er ist Verwaltungsratspräsident einer Firma, die im Tessin und Italien mehre Privatkliniken führt, darunter die Ars Medica, in deren Abteilung für plastische Chirurgie sich schon Silvio Berlusconi oder Michelle Hunziker unters Messer gelegt haben. Die beiden anderen Insassen waren zwei Brüder aus Rom. Der eine war offenbar Rechtsanwalt, der andere Wirtschaftsprüfer. Ermanno Sarra hinterlässt eine Frau und einen neugeborenen Sohn.

Der Helikopter von EliTicino in Lugano war von einer Schweizer Firma für einen Flug von Rom nach Falconara gechartert worden. Die drei Insassen waren auf dem Weg in eine weitere Klink der Kette in den italienischen Marken. (ann/sda)

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