Aktualisiert 27.05.2011 13:12

Nati-AufgebotDrei neue in der Nati - Yakin nicht mehr dabei

Die Schweizer Fussball-Nati erhält frisches Blut. Trainer Ottmar Hitzfeld bietet gegen England Granit Xhaka, Admir Mehmedi und Innocent Emeghara auf. Nicht dabei ist Hakan Yakin.

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heg / si

Mehmedi (20) vom FC Zürich und Emeghara (22) von den Grasshoppers rücken für die zurückgetretenen Basler Angreifer Alex Frei und Marco Streller ins Schweizer A-Team nach. Der Basler U17-Weltmeister Xhaka (18) ist für das Mittelfeld vorgesehen.

Wieder im Kader befinden sich die beiden England-Söldner Philippe Senderos und Johan Djourou, die im Spiel in London besonders motiviert sein dürften. Auch Stéphane Grichting und Steve von Bergen, die zuletzt in ihren Vereinen wegen Verletzungen nicht zum Einsatz gekommen sind, erhielten von Hitzfeld ein Aufgebot.

Yakins Formschwäche

Eine Absage hat jedoch Hakan Yakin erhalten. Hitzfeld beobachtete den FCL-Captain im letzten Saisonspiel in Basel und teilte ihm danach mit, dass er auf ihn verzichtet. «Er konnte seine Leistungen aus der Vorrunde nicht bestätigen und kann uns in seiner momentanen Verfassung nicht weiterhelfen.»

Inler neuer Nati-Captain

Ottmar Hitzfeld ernannte Gökhan Inler (26) zum neuen Captain der Nationalmannschaft. Der Udinese-Professional wird Nachfolger von Alex Frei, der nach dem EM-Qualifikationsspiel in Bulgarien aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war. Hitzfeld hatte offenbar keine Bedenken, den bisherigen Vize-Captain zum neuen Chef zu machen. «Er kann sich in die neue Aufgabe hineinsteigern. Das ist ein Entwicklungsprozess, der jetzt beginnt und bei dem ich ihm helfen werde.»

Inler muss damit auch neben dem Rasen eine Leaderrolle übernehmen. Als Chef im zentralen Mittelfeld war der Solothurner unter Hitzfeld immer gesetzt. Gegen aussen wurde Inler in seinen 47 Länderspielen bis jetzt allerdings nie als Wortführer wahrgenommen.

Früherer Zusammenzug als sonst

Jedenfalls will es Hitzfeld gegen England wissen. Weil die Meisterschaften vielerorts zu Ende sind, zieht er die Mannschaft schon am Montag in Feusisberg zusammen, einen Tag früher als üblich. So kann der Schweizer Nati-Trainer mit dem Team mehr und intensiver trainieren. Am nächsten Donnerstag fliegen die Schweizer nach England. Das Spiel findet am Samstag um 17.45 Uhr Schweizer Zeit statt.

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