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MotorsportDrei Podestplätze für Schweizer GP2-Fahrer

Erfolgreiches Türkei-Wochenende für die beiden Westschweizer GP2-Fahrer: Der Genfer Romain Grosjean gewann in Kurtköy den Sprint und wurde im Hauptrennen Zweiter, der Waadtländer Sébastien Buemi stand nach dem Sprint als Dritter ebenfalls auf dem Podest.

Im Gesamtklassement belegen Grosjean und Buemi nach vier Rennen hinter dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Giorgio Pantano, dem Sieger des Hauptrennens, die Ränge 2 und 3.

Der mit französischer Lizenz fahrende Grosjean machte den missglückten Saisonstart vergessen. Als Zweiter des Hauptrennens startete er am Sonntag vom 7. Startplatz aus. Grosjean setzte zur Aufholjagd an, überholte unter anderen auch Buemi (3. Startplatz nach Rang 6 im Hauptrennen) und schnappte sich als Letzten Witali Petrow. Bis ins Ziel fuhr er auf den Russen acht Sekunden Vorsprung heraus. So feierte Grosjean in seiner Debüt-Saison nur einen Tag nach dem ersten Podestplatz den ersten Sieg in der europäischen GP2- Serie.

Kurz bevor Grosjean am Sonntag die Führung übernahm, ereignete sich ein Zwischenfall, der fatale Folgen hätte haben können. Zwei Hunde hatten sich auf die Strecke verirrt. Bruno Senna kollidierte mit einem davon. Der Neffe von Ayrton Senna kam mit dem Schrecken davon, musste das Rennen aber aufgeben, weil sein Auto beim Zusammenstoss vorne rechts arg demoliert worden war. Ein erstes Mal hatte der Safety Car schon kurz nach dem Start ausrücken müssen. Nach einer Reihe von Zwischenfällen war das Rennen gleich für acht Fahrer schon in der 1. Runde zu Ende.

(si)

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