Gurtenfestival: Drei Tage Sonne – Ende mit Regen

Aktualisiert

GurtenfestivalDrei Tage Sonne – Ende mit Regen

Sonnencreme, Gummistiefel und eine bombastische Stimmung: 72 000 Besucher brachten den Berner Hausberg am Wochenende zum 28. Mal zum Kochen.

von
Bigna Silberschmidt
Der grosse Regen am Sonntag tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Der grosse Regen am Sonntag tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

«Im Gegensatz zu YB haben wir ein 3:1 gemacht», zieht Festival-Sprecher Micha Günter die Gurten-Bilanz. «Drei Tage lang herrschte ideales Festivalwetter.» Aber auch der regnerische Sonntag sei ein Erfolg gewesen. Trotz des Gummistiefel-Wetters pilgerten die Leute scharenweise auf den Güsche zum Feiern, ob vor der Bühne oder in den Partyzelten. «Der Stimmung tut dies keinen Abbruch. Ein Gurten ohne Regen wäre kein richtiger Gurten», findet etwa Besucherin Claudia Meissen (23) aus Bern.

Die Organisatoren zeigen sich auch mit den ­Ticketverkäufen zufrieden: «Der Freitag und der Samstag waren mit je 20 000 Besuchern komplett ausverkauft und der Donnerstag mit 14 000 Per­sonen sehr gut besucht», so Günter. Insgesamt brachten 72 000 Besucher den Berner Hausberg zum Beben. «Die Stimmung war ausgelassen und friedlich. Es gab einige der legendären ‹Gurten-­Momente›, wenn 20 000 Leute vor der Haupt­bühne bis in die letzte Reihe mittanzten», so Günter. Unter den Festivalbesuchern tummelte sich auch der Berner Rap-Star Steff la Cheffe: «Ich geniesse es, dass ich für einmal keinen Auftritt habe und ganz entspannt die Konzerte geniessen kann.» Entspannt war gestern auch Gurten-Fan Darko Obradovic (26) aus Ostermundigen: «Am Gurten kann man vier Tage lang die Alltagssorgen vergessen.»

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