Gurzelen: Drei weitere Wolfsrisse im Kanton Bern bestätigt
Aktualisiert

GurzelenDrei weitere Wolfsrisse im Kanton Bern bestätigt

Die drei Schafe, die praktisch vor der Haustüre eines Schafzüchters in Gurzelen gerissen wurden, fielen einem Wolf zum Opfer. Auch zwei weitere Risse sind nun amtlich bestätigt.

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ct
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Jetzt ist es bestätigt: Die preisgekrönten Zuchtschafe, die Mitte August in Gurzelen BE qualvoll starben, wurden vom Wolf gerissen.

Jetzt ist es bestätigt: Die preisgekrönten Zuchtschafe, die Mitte August in Gurzelen BE qualvoll starben, wurden vom Wolf gerissen.

Screenshot Tele Bärn
Der Hof liegt gerade mal 7 Kilometer vor den Toren Thuns.

Der Hof liegt gerade mal 7 Kilometer vor den Toren Thuns.

Screenshot Tele Bärn
Der Schafzüchter vermutete von Anfang an, dass ein Wolf seine Schafe so zugerichtet hatte.

Der Schafzüchter vermutete von Anfang an, dass ein Wolf seine Schafe so zugerichtet hatte.

Screenshot Tele Bärn

In den Gemeinden Gurzelen und Schangnau ist es zu drei weiteren Wolfsrissen gekommen. Das haben Untersuchungen an der Universität Lausanne ergeben. Damit summieren sich die Wolfsrisse im Kanton Bern auf fünf Fälle in diesem Jahr.

Ein weiterer Fall in Guttannen vom 25. August ist in Abklärung, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion (VOL) am Mittwoch bekanntgab.

Zudem wird bei einem weiteren Vorfall in Schangnau, bei dem ein Schaf gerissen wurde, vermutet, dass ein Wolf dafür verantwortlich war. «Wir haben keine DNA-Probe und damit keinen handfesten Beweis, aber die Vermutung ist naheliegend», sagte Niklaus Bernhard von der VOL.

Vor der Haustüre

Nachgewiesen von der Universität Lausanne sind insgesamt drei neue Fälle: In Schangnau wurden am 4. August zwei Ziegen und zwei Tage später zwei Schafe gerissen. In Gurzelen fielen am 11. August drei Schafe einem Wolf zum Opfer. Der Hof liegt gerade mal 7 Kilometer von der Stadt Thun entfernt.

Welcher Wolf zugebissen hat, ist noch nicht bekannt. Es könne sich um ein Tier oder mehrere handeln, gab das VOL bekannt. Klar ist, dass das Raubtier italienischer Abstammung ist. Neue Erkenntnisse dazu sind frühestens in zwei Wochen zu erwarten.

Laut dem bernischen Jagdinspektor Niklaus Blatter verzeichnete der Kanton Bern in den vergangenen zwei Jahren je zwei Wolfsrisse. 2016 fielen eine Ziege und dreizehn Schafe dem Wolf zum Opfer, 2015 waren es drei Schafe.

(ct/sda)

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