Cooler Shaqiri: «Drei WM-Tore sind schon etwas Schönes»
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Cooler Shaqiri«Drei WM-Tore sind schon etwas Schönes»

Mit drei Toren schiesst Xherdan Shaqiri die Schweiz gegen Honduras im Alleingang in den Achtelfinal. Entsprechend glücklich präsentiert sich «XS» nach der Partie.

von
pbt/dke

Nach sechs Minuten kachelt es bereits zum ersten Mal in der Partie zwischen der Schweiz und Honduras. Xherdan Shaqiri versorgt den Ball mit einem traumhaften Schlenzer im hohen Eck. Noch in der gleichen Halbzeit doppelt der Zauberwürfel nach. In der zweiten Hälfte der Partie bugsiert Shaqiri das Leder ein drittes Mal über die Linie.

Nach dem Spiel wollte Matchwinner Xherdan Shaqiri seine Tore allerdings nicht als Antwort auf die Kritik verstanden wissen, vielmehr betonte er auch im Moment des persönlichen Erfolgs die Wichtigkeit der Mannschaft: «Ich gebe immer alles auf dem Platz, aber wir wollten als Mannschaft unbedingt eine Reaktion und eine gute Leistung zeigen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.»

Der Matchball gehört Shaqiri

Nach dem Schlusspfiff schnappte sich der dreifache Torschütze den Matchball als Erinnerung: «Wenn man an einer WM drei Tore schiesst, ist das schon sehr schön. Aber ich muss auch sagen, dass Josip (Drmic, die Red.) und ich sehr gut harmoniert haben.» Der Zauberzwerg freut sich nun auf das nächste Spiel: «Wir stehen im Achtelfinal, jetzt ist vieles möglich.»

Trainer Ottmar Hitzfeld hatte die Spieler nach dem 2:5-Debakel gegen die Franzosen «in vielen Gesprächen wieder aufgerichtet». Der Deutsche hatte natürlich lobende Worte für Shaqiri übrig: «Ich liess ihn im Zentrum spielen, damit er seine Spielfreude zeigen kann. Sein 1:0 war Doping für die Mannschaft. Jetzt bin ich überglücklich, dass wir es geschafft haben und im Achtelfinal auf eine grosse Mannschaft treffen.»

Der Achtelfinal ist verdient

Hitzfeld erwähnte auch Diego Benaglio, der mit einigen Paraden glänzte. «Entscheidend war aber die Einstellung und dass wir näher zusammengerückt sind», lobte auch der Goalie das Team. Benaglio betonte: «Mit diesem Sieg haben wir uns den Achtelfinal verdient.» Für Gökhan Inler ist Argentinien ein Traumlos: «Ich habe mir dies gewünscht. Jetzt gehts erst richtig los.»

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