12.06.2019 19:58

Anatole Taubman

Drei Wochen Dreh für drei Sekunden «Men in Black»

Anatole Taubman ist einer der erfolgreichsten Schweizer Schauspieler. Und einer der wenigen, die regelmässig in Hollywood arbeiten.

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Im Schweizer Blockbuster «Zwingli» war Anatole Taubman 2019 als Leo Jud mit dabei. Gerade stand er hierzulande für zwei neuen Kinoproduktionen vor der Kamera, die 2020 anlaufen: «Wanda, mein Wunder» und «Stürm: Bis du frei bist oder tot».

Im Schweizer Blockbuster «Zwingli» war Anatole Taubman 2019 als Leo Jud mit dabei. Gerade stand er hierzulande für zwei neuen Kinoproduktionen vor der Kamera, die 2020 anlaufen: «Wanda, mein Wunder» und «Stürm: Bis du frei bist oder tot».

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Aber Taubman ist auch in Hollywood immer wieder in Nebenrollen zu sehen. Im Juni 2019 läuft «Men in Black: International» an, wo er an der Seite von Chris Hemsworth zu sehen sein wird.

Aber Taubman ist auch in Hollywood immer wieder in Nebenrollen zu sehen. Im Juni 2019 läuft «Men in Black: International» an, wo er an der Seite von Chris Hemsworth zu sehen sein wird.

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Anfang 2014 war Anatole Taubman in «Die Akte Grüninger» dabei. Auf den nächsten Bildern stellen wir den Schauspieler genauer vor.

Anfang 2014 war Anatole Taubman in «Die Akte Grüninger» dabei. Auf den nächsten Bildern stellen wir den Schauspieler genauer vor.

Kein anderer Schweizer Schauspieler dreht so viel in Hollywood wie Anatole Taubman. Die Mega-Blockbuster «A Quantum of Solace» und «Captain America» stehen unter anderem auf seinem CV.

Jetzt wartet mit dem Kinostart von «Men in Black: International» ein weiteres Karriere-Highlight auf den 48-Jährigen. Für die Rolle des Cyrano, eines Waffenhändlers aus der Galaxie, der halb Mensch, halb Alien ist, musste er noch nicht einmal vorsprechen. Der Part wurde ihm auf dem Silbertablett serviert.

Mit Superstar Chris Hemsworth (35) stand er für den Film vor der Kamera. Und mit einer weiteren Kinolegende, die auch bei Teil vier der MIB-Serie dabei war, verbrachte er seine Freizeit. «Liam Neeson und ich kennen uns schon seit ‹Taken›, wo wir uns blendend verstanden hatten», erzählt Taubman.

«Schon damals haben wir zusammen Znacht gegessen.»

«Schon damals hatten wir zusammen Znacht gegessen, privat. Wir sind all diese zwölf Jahre im Kontakt geblieben, waren bei ‹MIB: International› im gleichen Hotel und trafen uns jetzt wieder zu einem Dinner.»

Obwohl Taubman für den Dreh drei Wochen in London in den Studios von Warner Bros. verbrachte, fiel der Grossteil seiner Szenen dem Schnitt zum Opfer. Am Schluss ist er gar nur einen kurzen Moment im fertigen Film zu sehen.

Er sitzt auf einem Stuhl, wird mit einer Waffe bedroht und aus dem Zimmer geschickt. Drei Sekunden ist Taubman im Bild. Eine Realität im Business. Doch der Schweizer profitiert sowieso: Durch den Dreh hat er wichtige Kontakte knüpfen können.

«Ich versuche, so wenig wie möglich zu reisen.»

Trotz der guten Angebote aus dem Ausland konzentriert sich Taubman momentan aber auf Projekte im deutschsprachigen Raum. Der Grund: Sohn Henri, der vergangenen November auf die Welt kam. «Ich habe dieses Jahr eine grosse BBC-Produktion abgesagt, in der ich eine der Hauptrollen hätte übernehmen können. Aber ich hätte über vier Monate in Thailand verbringen müssen. Ich versuche, so wenig wie möglich zu reisen», sagt Taubman.

«Men in Black: International» startet am 13. Juni im Kino.

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