Elfenbeinküste : Dreitägige Staatstrauer für Opfer der Gewalt
Aktualisiert

Elfenbeinküste Dreitägige Staatstrauer für Opfer der Gewalt

Zum Gedenken an die Opfer der Gewalt im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl in der Elfenbeinküste hat der neue Präsident des Landes eines dreitägige Staatstrauer angeordnet.

Das Staatsfernsehen berichtete am Mittwoch, Präsident Alassane Ouattara habe für die Zeit von Donnerstag bis Samstag eine Staatstrauer angeordnet. Damit solle der Toten, Vermissten und Verletzten der Krise im Zusammenhang mit den Wahlen gedacht werden.

Nach Angaben von Ouattaras Büro soll am Donnerstagvormittag im Präsidentenpalast in einer Zeremonie der Opfer gedacht werden. Daran sollen neben Regierungsvertretern und Vertretern der Zivilgesellschaft auch Angehörige von Vermissten teilnehmen.

«Herr Gbagbo ist eine Schande für Afrika»

Nach Angaben der ivorischen Behörden kamen bei den Kämpfen zwischen Anhängern des früheren Präsidenten Laurent Gbagbo und von Alassane Ouattara rund 3000 Menschen ums Leben. Gbagbo hatte sich nach der Stichwahl vom 28. November geweigert, seine Niederlage einzugestehen.

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Die internationale Gemeinschaft hatte Ouattara als Wahlsieger anerkannt. Dessen Einheiten nahmen Gbagbo nach heftigen Kämpfen am 11. April fest. Anschliessend dauerte die Gewalt in dem westafrikanischen Land jedoch an. (sda)

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