Aktualisiert 25.03.2018 09:08

VW TouaregDritte Generation setzt auf Premium statt Pampa

Der neue VW Touareg soll den Phaeton beerben. Das Flaggschiff rollt Ende Juni an den Start. Und punktet vor allem mit dem neuen Innenleben.

von
Thomas Geiger
25.3.2018
Der neue Touareg kombiniert den Komfort einer Luxuslimousine mit den Eigenschaften eines echten Geländewagens. Das macht ihn zu einem wichtigen Meilenstein in der grössten Produktoffensive, die es bei VW je gegeben hat.

Der neue Touareg kombiniert den Komfort einer Luxuslimousine mit den Eigenschaften eines echten Geländewagens. Das macht ihn zu einem wichtigen Meilenstein in der grössten Produktoffensive, die es bei VW je gegeben hat.

VW
Die Länge wurde um acht Zentimeter auf 4,88 Meter gestreckt und neben dem Platz im Fond wächst vor allem der Kofferraum: Er legt schon in der normalen Konfiguration von 697 auf 810 Liter zu und mit der um 16 Zentimeter verschiebbaren Rückbank kann man den Kompromiss zwischen Knien und Koffern noch individueller gestalten.

Die Länge wurde um acht Zentimeter auf 4,88 Meter gestreckt und neben dem Platz im Fond wächst vor allem der Kofferraum: Er legt schon in der normalen Konfiguration von 697 auf 810 Liter zu und mit der um 16 Zentimeter verschiebbaren Rückbank kann man den Kompromiss zwischen Knien und Koffern noch individueller gestalten.

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Neben Premium-Finessen wie einer elektrischen Laderaumabdeckung gibt's wie bisher eine stolze 3,5- Tonnen-Anhängelast und natürlich wieder einen permanenten Allradantrieb.

Neben Premium-Finessen wie einer elektrischen Laderaumabdeckung gibt's wie bisher eine stolze 3,5- Tonnen-Anhängelast und natürlich wieder einen permanenten Allradantrieb.

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Die Zeiten, in denen VW ganze Autobahnen für eine Fahrpräsentation hat sperren lassen, sind zwar vorbei. Doch für eine grosse Party in Peking reicht es noch immer: Vor Hunderten von Gästen hat das versammelte Management dort am Freitag das Tuch vom neuen Touareg gezogen. «Der Touareg markiert nicht nur die Spitze unserer SUV-Offensive, er ist auch das Flaggschiff unserer Marke», bestätigt VW-Chef Herbert Diess: «Er kombiniert den Komfort einer Luxuslimousine mit den Eigenschaften eines echten Geländewagens. Das macht ihn zu einem wichtigen Meilenstein in der grössten Produktoffensive, die es bei VW je gegeben hat.»

Seiner Rolle als Lifestylelaster fürs Landvolk und als vornehmer Pampersbomber rechtfertigt der Touareg mit seinem neuen Format und entsprechenden Nehmerqualitäten. So wurde die Länge um acht Zentimeter auf 4,88 Meter gestreckt und neben dem Platz im Fond wächst vor allem der Kofferraum: Er legt schon in der normalen Konfiguration von 697 auf 810 Liter zu und mit der um 16 Zentimeter verschiebbaren Rückbank kann man den Kompromiss zwischen Knien und Koffern noch individueller gestalten. Dazu gibt es neben Premium-Finessen wie einer elektrischen Laderaumabdeckung wie bisher eine stolze 3,5 Tonnen Anhängelast und natürlich wieder einen permanenten Allradantrieb. Der ist zwar etwas weniger aufwendig konstruiert als bisher, kommt im Gelände aber trotzdem weiter, als es die meisten Fahrer je wissen wollen.

Buchstäblicher Blickfang ist das Innovision-Cockpit

Doch seine Position an der Spitze der Modellpalette sichert sich der Touareg vor allem mit seinem Interieur. Buchstäblicher Blickfang ist dort das Innovision-Cockpit, das selbst Tesla-Fahrern die Tränen in die Augen treiben wird. Denn zu dem mittlerweile hinlänglich bekannten, künftig aber noch individueller konfigurierbaren Digital-Tacho gibt es nun einen 15 Zoll grossen zum Fahrer ausgerichteten Touchscreen, der nahtlos an die Armaturen anschliesst und nahezu die gesamte Mittelkonsole einnimmt. «So, wie man die Anordnung auf seinem Smartphone individuell gestalten kann, so lässt sich auch der Screen im Touareg nahezu frei belegen», verspricht VW.

Selbst wenn es natürlich Aufpreis kostet, ist das Cockpit zwar der ganze Stolz der VW-Entwickler. Aber es ist nicht das einzige Highlight auf der langen Ausstattungsliste. Dort findet man auch Extras wie ein noch grösseres Head-Up-Display, eine Wärmebildkamera für das erste Nachtsichtsystem in einem VW-Modell, ein Heer von Assistenzsystemen mit nahezu autonomen Fähigkeiten sowie LED-Scheinwerfer mit Matrix-Technik, die ihren Lichtkegel individuell den Gegebenheiten anpassen.

Fahren kann das neue Flaggschiff auch: Los geht's im Sommer mit einem V6-TDI-Diesel, der aus drei Litern Hubraum 286 oder 231 PS schöpft und den Touareg zum sparsamsten Auto seiner Klasse machen will. Später im Jahr folgt ein V6-Benziner mit drei Litern Hubraum und 340 PS. Alle Fahrzeuge rollen Ende Juni mit Allradantrieb und 8-Gang-Automatik an den Start, das Basismodell ab 69'900 Franken.

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