Dritte Sturmnacht ohne grössere Schäden
Aktualisiert

Dritte Sturmnacht ohne grössere Schäden

Die dritte Sturmnacht in Folge hat im Berner Oberland und im übrigen Kantonsgebiet keine grösseren neuen Schäden verursacht.

Allerdings musste die Feuerwehr in zahlreichen Fällen wegen überschwemmten Kellern ausrücken.

Zum Einsatz kamen die Wehrdienste in einigen Fällen auch wegen Bäumen, die als Folge des Sturmwindes auf Strassen gestürzt waren, wie Peter Abelin, Sprecher der Kantonspolizei Bern auf Anfrage sagte. Grössere Erdrutsche seien der Polizei bis am Vormittag keine gemeldet worden.

Wegen des Lawinenniedergangs vom Dienstag vorerst weiter gesperrt ist die Durchfahrt Oberried am Brienzersee. Gleiches gilt für die Hauptstrasse Belp-Thun zwischen Seftigen und Noflen wegen umgestürzten Bäumen. Die Hauptstrasse Frutigen-Adelboden ist nur im Wechselverkehr und unter Kontrolle befahrbar.

Wieder geöffnet werden konnten bis am Mittwochvormittag die Axalpstrasse bei Brienz sowie die Verbindung Gsteig-Col du Pillon und Gsteig-Lauenen im Saanenland.

Die BKW Energie AG verzeichnete in der Nacht keine grösseren Stromausfälle, wie ein Sprecherin auf Anfrage sagte.

(sda)

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