GP Bahrain: Dritter Sieg für Hamilton, Sauber punktelos

Aktualisiert

GP BahrainDritter Sieg für Hamilton, Sauber punktelos

Lewis Hamilton gewinnt vor Kimi Räikkönen, der Nico Rosberg kurz vor Schluss überholt. Sauber vergibt mögliche Punkte wegen Boxenstopp-Pannen.

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Sonntag, 19. April 2015
Sonntag, 19. April 2015

Lewis Hamilton feiert in seinem Mercedes nach Siegen in Australien und China seinen dritten Triumph. Der Brite kommt im Wüstenstaat Bahrain zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.

AFP/Marwan Naamani
Sonntag, 19. April 2015
Sonntag, 19. April 2015

Damit liegt Lewis Hamilton mit 93 Punkten 27 Zähler vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Der Deutsche wird zwei Runden vor Schluss wegen Bremsproblemen von Kimi Räikkönen überholt und muss sich mit Rang drei begnügen.

AFP/Marwan Naamani
Nicht Sebastian Vettel, sondern Kimi Räikkönen ist der schnellste Ferrari. Der vierfache Weltmeister kommt nicht über Rang 5 hinaus.

Nicht Sebastian Vettel, sondern Kimi Räikkönen ist der schnellste Ferrari. Der vierfache Weltmeister kommt nicht über Rang 5 hinaus.

Keystone/AP/Hassan Ammar

Lewis Hamilton gewinnt wie im Vorjahr den Grand Prix von Bahrain. Der Engländer siegt vor Kimi Räikkönen im Ferrari und Nico Rosberg im anderen Mercedes.

Das Team Sauber ging leer aus. Felipe Nasr wurde Zwölfter, Marcus Ericsson Vierzehnter. Allerdings wären weitere WM-Punkte bereit gelegen. Ericsson legte seinen zweiten Boxenstopp an achter Stelle liegend ein, blieb aber viel länger stehen als geplant. Weil sich das linke Vorderrad nicht auf Anhieb montieren liess, verlängerte sich die Standzeit für den Schweden um nicht weniger als 45 Sekunden. Ericsson fiel dadurch zwischenzeitlich auf Position 17 zurück. Er blieb damit für eine ausgezeichnete Vorstellung unbelohnt, die er mit einem geglückten Start und dem Gewinn von vier Plätzen auf den ersten Metern bereits stark begonnen hatte.

Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg des Leaders

Hamilton blieb bei seinem dritten Sieg in der laufenden Saison (und seinem 36. insgesamt) absolut unbehelligt. Der Engländer zeigte sich über die gesamte Distanz absolut souverän. Seiner Pace vermochten auch Teamkollege Nico Rosberg und vor allem die Fahrer von Ferrari nicht zu folgen. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen hatten in den freien Trainings mit ausgezeichneten Rundenzeiten bei den Longruns aufgewartet und dafür gesorgt, dass sie im Lager von Mercedes Zweifel gehegt hatten. Hamilton selber hatte sich nach der Eroberung der Pole-Postion dahin geäussert, dass die Ferrari im Rennen wohl nur sehr schwer zu schlagen sein werden. Die Befürchtungen waren absolut unbegründet.

Räikkönen sicherte sich als Zweiter erstmals seit Anfang Oktober 2013 wieder einen Podiumsplatz. Damals war der Finne im Grand Prix von Südkorea in Diensten von Lotus Zweiter geworden. Seine Klassierung verdankte Räikkönen am Ende einem fehlerhaften Frontflügel am Ferrari mit Vettel. Der Deutsche musste für den Tausch der Frontpartie einen zusätzlichen Stopp einlegen und verpasste so erstmals in diesem Jahr einen Rang unter den ersten drei.

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Sakhir, Grand Prix von Bahrain. Schlussklassement:

1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes.

2. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 3,380

3. Nico Rosberg (De), Mercedes, 6,033.

4. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes, 42,957.

5. Sebastian Vettel (De), Ferrari, 43,989.

6. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault, 61,751.

7. Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus-Mercedes, 84,763.

8. eine Runde zurück: Sergio Perez (Mex), Force India-Mercedes.

9. Daniil Kwjat (Russ), Toro Rosso-Renault.

10. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes.

11. Fernando Alonso (Sp), McLaren-Honda.

12. Felipe Nasr (Br), Sauber-Ferrari.

13. Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes.

14. Marcus Ericsson (Sd), Sauber-Ferrari.

15. Pastor Maldonado (Ven), Lotus-Mercedes.

16. zwei Runden zurück: Will Stevens (Gb), Manor-Ferrari.

17. drei Runden zurück: Roberto Merhi (Sp), Manor-Ferrari.

WM-Stand (4/19). Fahrer:

1. Hamilton 93. 2. Rosberg 66. 3. Vettel 65. 4. Räikkönen 42. 5. Massa 31. 6. Bottas 30. 7. Ricciardo 19. 8. Nasr 14. 9. Grosjean 12. 10. Hülkenberg 6. 11. Verstappen 6. 12. Sainz 6. 13. Perez 5. 14. Ericsson 5. 15. Kwjat 4. - Teams: 1. Mercedes 159. 2. Ferrari 107. 3. Williams-Mercedes 61. 4. Red Bull-Renault 23. 5. Sauber-Ferrari 19. 6. Toro Rosso-Renault 12. 7. Lotus-Mercedes 12. 8. Force India-Mercedes 11. (si)

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