Transfer-Flops: Drmic und Mehmedi zählen zu den Flop-Transfers
Aktualisiert

Transfer-FlopsDrmic und Mehmedi zählen zu den Flop-Transfers

Die Bundesliga ruht wegen der EM-Qualifikation. Zeit für ein Zwischenfazit der Flop-Transfers für die «Bild am Sonntag». Auf der Liste stehen auch Schweizer Namen.

von
ofi

Es spielen so viele Spieler mit Schweizer Pass in der Bundesliga wie noch nie. Bei fast allen Topklubs sind welche engagiert und nicht wenige spielen eine wichtige Rolle - Riccardo Rodriguez, Diego Benaglio oder Fabian Lustenberger etwa. Nicht jeder findet bei seinem neuen Arbeitgeber aber den Tritt so schnell wie zum Beispiel Yann Sommer bei Gladbach oder Roman Bürki in Freiburg.

Drmic und Mehmedi bei den Flop-Transfers

Die «Bild am Sonntag» hat die Neuzugänge der Bundesligisten unter die Lupe genommen und die Transfers zusammengetragen, die bisher noch nicht eingeschlagen haben. Auch drei Spieler mit Schweizer Pass und Vergangenheit finden ihren Namen auf dieser nicht gerade ruhmreichen Liste wieder. Besonders bitter ist das für die beiden Offensivspieler Josip Drmic und Admir Mehmedi, die letzte Saison noch zu den Top-Zuzügen der Saison gezählt hatten.

Bei Nürnberg war Drmic der Top-Torschütze und verdiente sich mit einer konstanten Saison den Wechsel nach Leverkusen. Dass er dort mit dem gestandenen Stefan Kiessling auf ganze harte Konkurrenz treffen würde, war klar. Doch nun muss der Ex-FCZler auch noch hinter dem neuen Shootingstar des deutschen Fussballs, Karim Bellarabi, anstehen. Und mit dessen starkem Debüt in der Nationalmannschaft - trotz 0:2-Niederlage gegen Polen - werden sich Drmics Chancen kaum verbessert haben.

Dass Admir Mehmedi ebenfalls in der Liste geführt wird, ist eher überraschend, spielt er doch beim selben Klub wie in der letzten Saison, dem SC Freiburg. Letztes Jahr war der Schweizer aber nur von Dynamo Kiew ausgeliehen, im Sommer haben die Breisgauer Mehmedi definitiv übernommen, er ist also transfertechnisch ein Neuzugang. Seine bisherigen Leistungen in der Bundesliga sind aber tatsächlich sehr weit weg von jenen der letzten Saison, als er mit zwölf Toren und sieben Vorlagen bester Offensivspieler seines Teams war. Die Bild kritisiert zudem die schlechte Körpersprache des 23-Jährigen und erklärt ihn zum Problemfall Nummer eins bei Freiburg.

Ex-GC-Spieler Hajrovic meist nur Ersatzspieler

Der dritte Mann mit Schweizer Pass auf der Liste ist Izet Hajrovic, Ex-GC-Hoffnungsträger und inzwischen bosnischer Nationalspieler. Werder Bremen lachte sich im Sommer noch ins Fäustchen, als sie den 23-Jährigen als offensiven Hoffnungsträger ablösefrei von Galatasaray Istanbul übernahmen. Davon ist längst nichts mehr übrig. Statt Aaron Hunt auf dem Feld vergessen zu machen, hat Hajrovic mehrheitlich einen Stammplatz auf der Bank.

Valentin Stocker hätte vor einer Woche wohl auch seinen Platz auf der Bild-Liste auf sicher gehabt. Mit seiner sackstarken Leistung im ersten Bundesligaspiel von Beginn an, hat er sich aber wohl gerade noch von der 15-köpfigen Flop-Liste gespielt.

Deine Meinung