Interpol warnt : Drogendealer tarnen sich als Pizzaboten

Aktualisiert

Interpol warnt Drogendealer tarnen sich als Pizzaboten

Kriminelle Organisationen verstecken zurzeit ihre Drogen unter anderem in Pizzaschachteln. Interpol hat am Donnerstag eine entsprechende Warnung rausgegeben.

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Kriminelle Organisationen nutzen laut Interpol während der Corona-Krise Lebensmittellieferanten aus, um Drogen zu transportieren.

Kriminelle Organisationen nutzen laut Interpol während der Corona-Krise Lebensmittellieferanten aus, um Drogen zu transportieren.

Bloomberg via Getty Images
Das teilte Interpol am Donnerstag mit.

Das teilte Interpol am Donnerstag mit.

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Entsprechende Berichte liegen demnach aus Irland, Malaysia, Spanien und Grossbritannien vor.

Entsprechende Berichte liegen demnach aus Irland, Malaysia, Spanien und Grossbritannien vor.

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Darum gehts

• Drogenkuriere geben sich zurzeit als Essenslieferanten aus

• Das berichtete Interpol am Donnerstag

• Entsprechende Meldungen stammen aus Irland, Malaysia, Spanien und Grossbritannien

Interpol warnt davor, dass kriminelle Organisationen während der Coronavirus-Krise Lebensmittellieferanten nutzen, um Drogen und andere illegale Waren zu transportieren. Entsprechende Berichte liegen demnach aus Irland, Malaysia, Spanien und Grossbritannien vor.

Das teilte die internationale Polizeibehörde am Donnerstag mit. Die spanische Polizei nahm demnach im April in Alicante und Valencia insgesamt sieben Personen fest, die als Fahrer von Lebensmittellieferungen verkleidet waren. Sie hätten Kokain und Marihuana mit dem Fahrrad, Motorrad und Auto ausgeliefert, erklärte die Behörde mit Sitz im französischen Lyon. Die Drogen seien teilweise in doppelten Böden in den Rucksäcken der Lieferanten versteckt gewesen.

In Irland fand die Polizei Interpol zufolge acht Kilogramm Kokain und zwei Handfeuerwaffen, die in Pizzakartons versteckt waren. Die malaysische Polizei berichtete demnach, von einem Lieferfahrer kontaktiert worden zu sein, der misstrauisch geworden sei, als eine angebliche Bestellung von Fladenbrot elf Kilogramm wog. Die Lieferanten könnten Komplizen oder unwissentlich an dem Drogentransport beteiligt sein, betonte Interpol. Kriminelle könnten sich auch als Zustellfahrer verkleiden, warnte die Polizeibehörde.

(SDA)

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