Peer Kusmagk: Dschungel-König der Herzen
Aktualisiert

Peer KusmagkDschungel-König der Herzen

Nachdem Sarah das Dschungelcamp verlassen hat, heisst das neue schwarze Schaf Peer: Doch die Zuschauer stehen hinter Sensibelchen Kusmagk.

von
Madeleine Sigrist

Nach eineinhalb Wochen Laufzeit von «Ich bin ein Star – holt mich hier raus» sind die Rollen der guten und bösen Kandidaten verteilt: Pöbel-Jay-Khan und Indira-farblos-Weis gehören nach ihrem Streit mit Sarah inzwischen zur zweiten Sorte. Auch Mathieu Carrière, der offensichtlich nur im Dschungel ist, um die Kandidaten gegeneinander aufzuhetzen, macht sich von Sendung zu Sendung unbeliebter – und gehört somit ins «Team Böse».

Zu den «Guten» zählten bis anhin Rainer Langhans, Peer Kusmagk – und gegen Schluss irgendwie auch das Labilchen Sarah Knappik. Seit der Alt-Hippie und das Model das Camp verlassen haben, ist Peer auf sich allein gestellt.

«Das schwächste Glied der Kette», wie sein ehemaliger Busenfreund Mathieu ihn nannte, darf sich nun selbst gegen die Vorwürfe der angriffslustigen Mitbewohnern wehren: In der letzten Sendung der Reality-Doku musste sich der Schauspieler als «asozial» beschimpfen lassen: Prompt vergoss der Mann wegen der Sticheleien von Jay und Co. die eine oder andere Krokodilsträne.

Alle lieben Peer

Während sich also der Rest der Truppe gegen Peer verschwört, scheint ihn das Publikum umso mehr zu lieben: Auf dem Community-Portal Facebook haben Fans bereits eine Gruppe «Peer for Dschungelkönig» gegründet. Und falls es der Schauspieler doch nicht auf den Thron des Dschungelkönigs schafft, hat er sicherlich für positive PR gesorgt. Die kann er auch gebrauchen: Seit seiner Rolle als Ben Bachmann bei GZSZ im Jahr 2003 hat der 35-Jährige keine grossen TV-Aufträge mehr erhalten.

Auch persönlich lief es für Peer zuletzt nicht rosig: 2005 trennte er sich nach zwei Jahren Ehe von der deutschen Moderatorin Charlotte Kalindar, mit der er auch ein Kind hat. Ein Jahr später eröffnete der studierte Schauspieler in Berlin das Restaurant «La Raclette», dass ihm ebenfalls kein Glück brachte: 2010 brannte sein Lokal ab. Nach 2006 konnte er keine TV-Jobs mehr ergattern.

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