DSDS: Ein abgekartetes Spiel?
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DSDS: Ein abgekartetes Spiel?

Ein Kandidat der grössten Casting-Show Deutschlands erhebt schwere Vorwürfe gegen «Deutschland sucht den Superstar»: Die Finalisten stünden schon seit Wochen fest.

Bei DSDS auf RTL geht es zur Zeit darum, die Finalisten zu finden. Doch diese stünden schon lange fest, wie der Kandidat Allan Garnelis (29) laut «Bild» aussagte. Garnelis wird am Samstag, 3. Februar unter den letzten 40 Kandidaten zu sehen sein - doch er weiss schon seit Dezember, dass er es nicht ins Finale schaffen wird.

Kandidat Allan: «Die 20 Finalisten stehen seit dieser Aufzeichnung im Dezember längst fest.» Damit nicht genug: Um zu verhindern, dass über DSDS Informationen nach draussen dringen, habe man die Kandidaten eingesperrt. Allan: «Eine Security-Firma hat darauf geachtet, dass kein Kontakt zur Aussenwelt zustande kommt.»

Freude gespielt

Auch bei den Emotionen helfe man bei DSDS kräftig nach, wie «Bild» weiter berichtet. Als Allan eine Runde weiterkommt, muss er grosse Freude heucheln: «Unsere Freude war zu actionlos für die Fernsehleute, deshalb mussten wir uns auf Kommando wieder freuen. Und noch mal. Haben wir dreimal machen müssen. Da kommst du dir total blöd vor.»

Blöd kam er sich wohl auch vor, als er merken musste, dass sich Dieter Bohlen und Co. nur vorher ausgewählte Kandidaten persönlich ansehen. Allan musste jedenfalls vor Toningenieuren vorsingen - erst später wurde er vor den «Casting-Papst» gelassen.

Allan Garnelis' Aussagen könnten juristische Folgen nach sich ziehen: Alle DSDS-Kandidaten verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, über die Sendung zu schweigen.

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