Castingshow-Fortsetzung: DSDS: Es darf sich wieder blamiert werden
Aktualisiert

Castingshow-FortsetzungDSDS: Es darf sich wieder blamiert werden

Wenn «Deutschland sucht den Superstar» startet, ist wieder Zeit für Schadenfreude. Zwar gibt es in dieser Staffel Neuerungen, doch anfangs stehen natürlich die peinlichsten Auftritte im Mittelpunkt des Zuschauerinteresses.

Diese Damen und Herren haben durch ihre DSDS-Bewerbungen in den vorherigen Staffel ihren Ruf höchstwahrscheinlich verspielt.

Vom 21. Januar läuft jeweils Mittwoch- und Samstagabends «Deutschland sucht den Superstar». 31'098 Menschen wollen der Jury um Dieter Bohlen beweisen, dass sie das Zeug zum Musiker haben. Insgesamt 15 Städte hat das Produktionsteam dafür Ende vergangenen Jahres abgegrast: Was sich dort abgespielt hat, wird die ersten sechs Sendungen der Castingshow füllen.

Das heisst: Es darf sich wieder kräftig blamiert werden, denn Teile des TV-Publikums dürften an den Peinlich-Performances mehr Freude haben, als an Gesangskünstlern. 120 Kandidaten dürfen nach der ersten Runde in den so genannten Recall: In vier Sendungen wird die Gruppe auf 50 Personen reduziert, die wiederum in Gruppen eingeteilt werden. Innert zwei Folgen wird ihre Zahl nochmals halbiert.

Statt im Rudel müssen die verbliebenen Möchtegern-Stars ihr Können in akustischen Einzelvorträgen in einem Berliner Theater unter Beweis stellen. Diese Episode wird zehn weiteren Bewerbern Stärke abverlangen, denn nur 15 kommen weiter. Diese Gruppe darf bei der ersten Liveshow antreten, die «Jetzt oder Nie» heissen wird. Zwei Drittel derjenigen, die den Abend überstehen, kommt in die «Mottoshows», die im März ausgestrahlt werden. Hier gewinnt, wer am Ende die meisten Zuschaueranrufe einstreicht.

Die Jury, die jeweils um 20.15 Uhr auf RTL zu sehen ist, besteht neben Pop-Produzent Dieter Bohlen aus dem Musik-Manager Volker Neumüller und MTV-Moderatorin Nina Eichinger. Bei dem Berliner Casting ist an Stelle von Neumüller noch der deutsche Schauspieler Max von Thun als Juror zu sehen, der die Show wegen Differenzen mit Bohlen aber wieder verliess (20 Minuten Online berichtete).

(phi)

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