Aktualisiert 17.03.2009 18:29

Aus und vorbei

DSP löst sich nach 27 Jahren auf

Die Demokratisch-Soziale Partei beschloss am Montagabend an ihrer Generalversammlung die Parteiauflösung.

Der Entscheid fiel nach langjährigen Diskussionen. Die DSP hatte seit 1982 als Partei der Mitte politisiert, aber stetig an Mitgliedern verloren: «Wir konnten kaum Junge ansprechen – und mit fehlenden Mandaten blieben die Einkünfte aus», sagt Christian Heim vom Präsidialausschuss. Was mit den beiden DSP-Grossräten passiert, sei noch offen. Heim geht davon aus, dass sie sich anderen Parteien anschlies­sen werden. Auch der ehemalige Regierungsrat Hans Martin Tschudi, ein Urgestein der DSP, war beim Entscheid dabei.

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