DTM-Star Nico Müller testet den Audi RS e-tron GT
Nico Müller testete auf dem Flugplatz Ambri den Audi RS e-tron GT.

Nico Müller testete auf dem Flugplatz Ambri den Audi RS e-tron GT.

Tom Lüthi
Publiziert

«So macht E-Mobilität Spass»DTM-Star Nico Müller lässt es im Audi RS e-tron GT krachen

Am Freitag startet die diesjährige DTM. Nachdem er 2020 den zweiten Platz belegt hat, will Rennfahrer Nico Müller dieses Jahr den Titel. Vor dem Saisonstart zeigt uns der Berner, was im brandneuen, vollelektrischen Audi RS e-tron GT steckt.

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Michael Lusk / A&W Verlag AG

Nico Müller ist aktuell einer der erfolgreichsten Schweizer Rennfahrer. Seit 2014 steht der Berner bei Audi unter Vertrag. Und wie schon letztes Jahr fährt er auch 2021 in der DTM für die Marke mit den Vier Ringen, in der Formel E für Dragon Penske.

In der DTM will er endlich den Titel zu holen, nachdem er die Saison 2020 als Gesamtzweiter beendete: «Nach zwei Vizetiteln will ich diese Saison noch diesen letzten, kleinen Schritt machen», gibt sich Müller ehrgeizig und selbstbewusst. Bevor es am 18. Juni aber losgeht, testete er für uns noch auf abgesperrter Strecke ein Strassenauto, nämlich den 646 PS starken Audi RS e-tron GT.

Auch für Petrolheads eine Faszination

Damit sich Müller, der aktuell fast 50'000 Kilometer pro Jahr mit einem Audi RS 6 Avant fährt und sich selbst als Petrolhead bezeichnet, auf diesen Tracktest vorbereiten konnte, hat er den E-Flitzer schon vorab ein paar Tage im Alltag getestet.

«Auch zu fünft waren wir damit komfortabel unterwegs. Das Laden funktioniert super einfach – das Navi zeigt dir immer an, wo eine Ladestation in der Nähe ist. 400 Kilometer Reichweite sind aus meiner Sicht für die allermeisten Autofahrer mehr als ausreichend. Besonders cool finde ich es, über Nacht laden zu können und morgens in ein voll aufgeladenes Auto einzusteigen und loszulegen. Ausserdem sieht der RS e-tron GT sehr gut aus. Obschon er schwerer ist, ist für mich der RS e-tron GT fahrdynamischer als ein RS 6 Avant.»

In weniger als 3 Sekunden auf Tempo 100

Nicht auf die Optik, sondern auf die Fahrleistungen kommt es hingegen auf der Rennstrecke – und an diesem Tag auf dem gesperrten Flugplatz – an. Und solche bietet die über 2,4 Tonnen schwere E-Limousine mehr als standesgemäss, wie Müller sichtlich beeindruckt erklärt, nachdem er dem Power-Stromer alles abverlangt hat: «Das Auto klebt förmlich auf der Strasse, die Lenkung ist unglaublich direkt», so der Rennfahrer.

«Um Kurven geht der RS e-tron GT unglaublich gut, geradeaus ist er geradezu sensationell. In weniger als 3 Sekunden hat er schon 100 km/h auf dem Tacho, deutlich schneller als die Werksangabe. Und Tempo 200 sind nach gut 10 Sekunden erreicht – sogar bei nasser Strecke.» Sagt er, steigt mit einem Grinsen ins Auto und legt noch einen letzten Drift hin – und geniesst noch einmal die E-Power – bevor es am Wochenende dann in der DTM wieder ernst wird.

Schon seit sieben Jahren fährt der Berner für die Ingolstädter.

Schon seit sieben Jahren fährt der Berner für die Ingolstädter.

Tom Lüthi
Das sportliche Lenkrad liegt dem DTM-Profi gut in der Hand.

Das sportliche Lenkrad liegt dem DTM-Profi gut in der Hand.

Tom Lüthi
Auch optisch gefällt der Audi RS e-tron GT dem Berner.

Auch optisch gefällt der Audi RS e-tron GT dem Berner.

Tom Lüthi

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