Schimpfen in Mundart: «‹Du bisch es Beeri!› – ‹Und du en Galööri!›»
Aktualisiert

Schimpfen in Mundart«‹Du bisch es Beeri!› – ‹Und du en Galööri!›»

In der Mundart schimpft es sich immer noch am schönsten. Welche altbackenen Kraftausdrücke vermissen Sie?

von
jro
20 Minuten sucht nach den klangvollsten Schweizer Mundart-Kraftausdrücken.

20 Minuten sucht nach den klangvollsten Schweizer Mundart-Kraftausdrücken.

VBS-Chef Ueli Mauer sollte dieser Tage eigentlich entspannt sein. An der Urne steht ihm ein klarer Sieg ins Haus: Das Volk dürfte die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht deutlich verwerfen. Dennoch reagierte er unwirsch auf einen Journalisten. Als ihm ein SRF-Kameramann zu nahe kam, teilte er diesem ein «Aff!» aus.

Das gemahnt an frühere Zeiten: «Aff» und besonders die Variante «Teigaff» sind Schimpfworte, die im Schweizer Alltag nicht mehr in Mode sind. Auch andere Mundart-Kraftausdrücke werden zunehmend von schriftdeutschen und englischen Flüchen verdrängt. Dabei sind sie oft klangvoll und lustig, die Ausdrücke aus dem Mundart-Arsenal: Tscholi, Lappi, Galööri, Holzchopf, Zwätschgä, Glöögi, Scheesä oder Gwaggli. Welche kennen Sie?

Natürlich wollen wir Schimpfwörter nicht zum Kulturgut erheben – aber einen Rückblick auf eine Zeit werfen, wo das Schimpfen deutlich gemütlicher daherkam. Verraten Sie uns im Kommentarfeld die Dialekt-Kraftausdrücke, die Sie noch verwenden.

Deine Meinung