Hodels Adoptions-Schock: «Du bist nicht meine Tochter!»
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Hodels Adoptions-Schock«Du bist nicht meine Tochter!»

Frieda Hodel wurde nach ihrer Geburt in Argentinien adoptiert. Dies erfuhr sie als 12-Jährige – in einem traumatisierenden Streit mit ihrer vermeintlichen Mutter.

von
mor
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Frieda Hodel ist die erste Schweizer Bachelorette und sorgt bereits vor der Kuppel-Show für Emotionen im Boulevard: Die 33-Jährige macht ihr Adoptions-Traume öffentlich.

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Ab Montag buhlen 20 Männer um die Aufmerksamkeit von Bachelorette Frieda Hodel, sie selbst hätte vor allem Beachtung von einer Person gewollt: ihrer Mutter. Seit einer folgenschweren Auseinandersetzung ist der 33-Jährigen auch klar, warum sie keine Wärme von ihr bekommen hatte: Frieda ist adoptiert. «Es passierte bei einem Streit. Ich sollte auf meine zwei Jahre jüngere Schwester aufpassen. Als sie noch etwas länger bei ihrer Freundin bleiben wollte, habe ich sie gelassen und ging schon alleine nach Hause», erzählt Hodel gegenüber dem «Blick». «Das machte meine Mutter sehr wütend: Sie knallte mir an den Kopf, dass ich nicht ihre Tochter sei. Ich hatte keine Ahnung!» Damals war Frieda zwölf Jahre alt. Nach dem Streit ging es der zukünftigen Rosenverteilerin mies, sie verstand die Welt nicht mehr.

Adoption Grund für «Bachelorette»-Teilnahme?

Besser hingegen versteht sie nun ihre bis heute anhaltende Gier nach Aufmerksamkeit: «Meine Mutter setzte mich emotional unter Druck und gab mir das Gefühl, nichts recht zu machen», so die Lifestyle-Beraterin. Sie schliesst daraus: «Immer musste ich geben, bekam aber nichts zurück. Ich habe noch heute das Gefühl, mich ständig beweisen zu müssen. Wohl auch deshalb hatte ich den Wunsch, 2002 bei der Miss-Schweiz-Wahl mitzumachen oder jetzt bei ‹Bachelorette›», fasst Frieda selbst analytisch zusammen.

Mit ihrer Mutter hat die TV-Junggesellin nur noch sporadisch Kontakt, mit ihrem Vater versteht sie sich jedoch bestens. Trotzdem: Auch mit Männern hat sie es sei dem Adoptions-Schock nicht leicht: «Ich brauche jemanden, der für mich da ist. Gleichzeitig habe ich Angst, dass ich Männer einenge und sie mit meiner vielen Liebe, die ich in mir trage, erdrücke. Deshalb distanziere ich mich oft und wirke kühl – obwohl ich sehr emotional bin», erklärt Hodel ihr Innerstes.

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