Puder richtig auftragen mit der Pinpoint Powdering Technik
Model Ruby Campbell hat raus, wie man sein Gesicht pudert, ohne maskenhaft zu wirken. 

Model Ruby Campbell hat raus, wie man sein Gesicht pudert, ohne maskenhaft zu wirken.

Instagram/missscampbell
Publiziert

Natürlicher LookDu hast Puder dein Leben lang falsch aufgetragen

Trägst du Puder, fühlst du dich wie mit einer Maske. Doch ganz ohne glänzt dein Gesicht vor lauter Öl? Dann ist Pinpoint Powdering der Make-up-Hack, auf den du gewartet hast.

von
Malin Mueller

Schauen wir uns die Make-up-Trends der letzten Jahre an, dann lautete das Motto stets «je mehr Glow, desto besser». Eine dramatische Umstellung, an die wir uns gewöhnen sollten, nachdem Beauty-Blogger und die Kardashians gleichermassen das sogenannte Baking gross gemacht hatten – eine Technik, bei der mit massig Puder alles mattiert wird, was geht.

Was beide Richtungen gemeinsam haben: Für Instagram funktionieren sie grossartig, im echten Leben siehst du damit hingegen wahlweise speckig oder wie eine Porzellanpuppe aus. Was also tun, um ein gesundes Mittelmass zu finden? Pinpoint-Pudern, wie es Make-up Profis auf Instagram und Tiktok gerade vormachen.

Das steckt hinter dem Make-up-Hack

Die Technik, die ihren Namen von der Nadelspitze (Pinpoint) hat, ermöglicht es nämlich, den heiss begehrten Glow zu behalten, Schweiss und Öl aber trotzdem im Zaum zu halten. Das funktioniert – ganz simpel ausgedrückt – indem nur partienweise gepudert wird. Dort, wo die Haut besonders schnell fettig wird. Es kommt aber natürlich auf die Technik an.

So funktioniert Pinpoint Powdering

Make-up Artist Nikki DeRoest ist bei Shootings für die Traum-Haut von Rosie Huntington Whiteley oder Hailey Bieber verantwortlich und zeigt auf ihrem Instagram-Kanal, was es zu beachten gibt.

Zunächst mal brauchst du zwei Dinge. Eimal loses, transparentes Puder. Kein Mineralpuder oder ein HD-Produkt, das wäre viel zu deckend. Dazu einen weichen Lidschattenpinsel. Ja, richtig gelesen: Lidschattenpinsel. Die ganze Magie funktioniert nur, wenn präzise gearbeitet werden kann. So trifft der Puder nur auf die Stellen, die schnell zu glänzen anfangen: Mittig auf der Stirn, seitlich der Nasenflügel und auf dem Kinn. Unter den Augen rät Nikki nur zu einem Hauch Puder, da er sich sonst schnell in den Fältchen absetzt und diese betont.

Loser Puder, der nur leicht auf der Haut liegt und Licht durchlässt, beugt dem maskenhaften Look vor. Loser Puder von Shiseido, Fr. 49.90 bei Douglas

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Douglas
Ein fluffiger Pinsel, der eigentlich zum Verblenden von Lidschatten gedacht ist, eignet sich ideal für den Hack. Pinsel von Bobbi Brown, Fr. 43.90 bei Manor

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Manor
Setting Powder soll nicht decken, nur das Make-up fixieren. Ideal, um einen natürlichen Look zu kreieren. Setting Powder von Nyx, Fr. 17.– von Zalando

Setting Powder soll nicht decken, nur das Make-up fixieren. Ideal, um einen natürlichen Look zu kreieren. Setting Powder von Nyx, Fr. 17.– von Zalando

Zalando

Ihre Wangen, Nasenspitze und Schläfen lässt DeRoest im Video aus – so behalten sie ihren natürlichen Glanz, auch ohne Extra-Highlighter. «Die Technik lässt den Rest unseres Glows durch den Kontrast zu den matten Stellen besonders strahlen», erklärt sie im Video.

Welches sind deine Top-Tricks für ein möglichst natürliches Make-up? Verrate sie uns in den Kommentaren!

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