Aktualisiert 28.02.2016 14:00

Hypnose bei «DGST»

«Du schläfst jetzt tief und fest ... schlaf jetzt!»

In der Show vom Samstagabend wollte bei «Die grössten Schweizer Talente» ein Hypnotiseur sein Können unter Beweis stellen. Er scheiterte kläglich.

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Im Vergleich zum deutschen «Supertalent» ist die Schweizer Kopie überraschend zahm. Selten steht ein Kandidat auf der Bühne, der seinen Auftritt so richtig verhaut. Und wenn, dann findet die Jury auch nach den grössten Patzern noch aufmunternde Worte.

Am Samstagabend gab es aber kein Hinwegsehen über die offensichtliche Unfähigkeit des Kandidaten Brahim Abiadh. Der 49-Jährige Hospitality Manager aus Zürich ist sich sicher: Er könnte jeden einzelnen Zuschauer im Theater 11 hypnotisieren.

Nur der eigene Assistent schläft ein

Hypnose kann für gewisse Menschen hilfreich sein. Was Abiadh bei «DGST» abzog, sah aber schwer nach Schwindel aus. «Oh, oh», heisst es aus der Jury bereits nach der Ankündigung, Abiadh sei ein Hypnose-Künstler. Er hoffe auf das Vertrauen des Publikums, sagt er. Dieses sollte ihm verwehrt bleiben.

Für die Hypnose holt sich Abiadh Freiwillige auf die Bühne. Und er hat auch noch einen eigenen Assistenten mitgebracht, um diesen zu hypnotisieren. Susanne Kunz wird skeptisch: «Ach, Sie bringen Ihre eigenen Leute mit? Das ist aber ein Fauler.» Komplettiert wird die Runde der Hypnose-Kandidaten von Jury-Mitglied Jonny Fischer.

Rangelei mit dem Juror

Dann wirbelt Abiadh über die Bühne, gibt seinen Versuchskaninchen hektisch Anweisungen: «Alles, was ich sage, trifft genauso ein.» Er packt die Gäste am Kopf und will sie zum Einschlafen bringen. Wenig überraschend: Die Hypnose funktioniert nur bei Abiadhs eigenem Assistenten. Mit Jonny Fischer beginnt er gar eine kleine Rangelei, um ihn zu Boden zu bringen.

Der Rest zeigt sich wenig beeindruckt und spielt höchstens aus Mitleid mit. Einer der Zuschauer macht sich sogar einen Spass daraus und bleibt nach dem Auftritt «schlafend» liegen. Trotzdem ist das Resultat klar: Die Jury sagt viermal Nein. Und trotz einer sonst eher unspektakulären Show ist am Samstag bei «DGST» niemand eingeschlafen.

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