«Duck Cheney» musste umziehen
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«Duck Cheney» musste umziehen

Die vor dem US-Finanzministerium brütende Ente ist gemeinsam mit ihrem frisch geschlüpften Nachwuchs in einen nahe gelegenen Park umgesiedelt worden.

Die mit zahlreichen Namen wie «Duck Cheney» oder «T-Bill» bedachte Entenmutter lebt seit Sonntag mit ihren elf Küken im Rock Creek Park, wie das Ministerium in Washington mitteilte. Das Federvieh hatte sich neben einem neugepflanzten Baum auf dem Gehweg vor dem Finanzministerium eingenistet und wurde während der vierwöchigen Brutzeit vom Secret Service bewacht.

Biologen fingen die Tiere am Samstag und setzten sie nach kurzer «Akklimatisierung» am Sonntag wieder aus. Die Entenfamilie eroberte innerhalb weniger Sekunden ihr neues Revier und watschelte direkt zu einem nahe gelegenen Bach.

Üblicherweise für den Schutz des Präsidenten und anderer Würdenträger zuständig, hatte der Secret Service das Nest mit Gittern abgesperrt, um die Entenfamilie zu schützen. Selbst Finanzminister John Snow überzeugte sich vom Wohlergehen des Tieres und stattete der brütenden Ente einen Besuch ab. (dapd)

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