Luftwaffe: Dübendorf bleibt «Jet-frei»
Aktualisiert

LuftwaffeDübendorf bleibt «Jet-frei»

Die Luftwaffe basiert weiterhin auf den vier Jetflugplätzen Emmen, Meiringen, Payerne und Sitten. Der Flugbetrieb mit Kampfjets wird in Dübendorf nicht wieder aufgenommen.

Es wird aber geprüft, Dübendorf über das Jahr 2014 hinaus als Basis für Helikopter und Flächenflugzeuge zu behalten. Bundesrat Ueli Maurer hat am Freitag an der Konferenz der Militär- und Zivilschutzdirektoren der Kantone über die Überprüfung des Stationierungskonzepts der Luftwaffe informiert.

Der Bundesrat hatte beschlossen, den Entscheid über den Ersatz der in die Jahre gekommenen Kampfflugzeuge des Typs Tiger erst nach Vorliegen des neuen Sicherheitspolitischen Berichts zu fällen. Deshalb werde das Verteidigungsdepartement (VBS) erst im nächsten Jahr das definitive Stationierungskonzept vorlegen können.

Schon letztes Jahr war entschieden worden, dass die Militärflugplätze Mollis und Buochs sowie die beiden Landesflughäfen Zürich-Kloten und Genf-Cointrin als zusätzliche Standorte der Luftwaffe nicht mehr in Frage kommen. Einzig Dübendorf war als zusätzlicher Standort in Reserve behalten worden.

Neue Kampfjets machen mehr Lärm

Die Schweizer Luftwaffe wird mehr Lärm produzieren - egal, welche neuen Kampfflugzeuge sie beschafft.Dies sagte Armee-Chef André Blattmann an der Konferenz der Militär- und Zivilschutzdirektoren MZDK. Durch klar definierte Sommerpausen will die Armee versuchen, die betroffene Bevölkerung etwas zu schonen, sagte der Korpskommandant.

(sda)

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